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Die Philippinen ziehen sich aus dem Internationalen Strafgerichtshof zurück

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Der philippinische Präsident sieht das Gericht in Den Haag gegen sich. Quelle Reuters

Die Philippinen ziehen sich aus dem Internationalen Strafgerichtshof zurück. Als Grund gab Duterte in einer Erklärung am Mittwoch an, der supranationale Strafgerichtshof werde als "politisches Werkzeug gegen die Philippinen" benutzt.

Die Chefanklägerin in Den Haag hatte im Februar wegen Dutertes Vorgehen gegen die Drogenkriminalität vorläufige Ermittlungen eingeleitet.

Dabei sollen seit Dutertes Amtsantritt Ende Juni 2016 mehrere tausend Menschen von Todeskommandos getötet worden sein.

Das Gericht ermittelt gegen Staatschef Rodrigo Duterte wegen möglicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Er lässt Drogenabhängige, Dealer und Verbrecher einfach ermorden.

Diese Nachricht wurde am 14.03.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet. Menschenrechtsgruppen gehen davon aus, dass die Zahl etwa dreimal so hoch ist.

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