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Migration lässt Einwohnerzahl in Deutschland um 500.000 steigen

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Migration lässt Einwohnerzahl in Deutschland um 500.000 steigen

In Folge der Zuwanderung während der Flüchtlingskrise ist im Jahr 2016 die Zahl der Einwohner in Deutschland insgesamt um 500.000 Menschen gestiegen.

Das geht aus einer Gesamtberechnung der Zu- und Abwanderung durch das Statistische Bundesamt hervor.

Im Jahr 2016 sank die Zahl der Zugewanderten wegen des abflauenden Flüchtlingsandrangs um 13 Prozent auf 1,86 Millionen sank. Zugleich verließen 1,3 Millionen Menschen die Bundesrepublik, darunter mehr als eine Million Nichtdeutsche. Demnach zogen mehr als 1,8 Millionen Menschen nach Deutschland, davon 1,7 Millionen mit einem ausländischen Pass.

Die Schließung der sogenannten Balkanroute im Frühjahr 2016 dürfte auch in den Migrationszahlen Spuren hinterlassen haben.

Etwa 146.000 Zuwanderer waren Deutsche - entweder Spätaussiedler oder aus dem Ausland zurückkehrende Deutsche.

Eine rückläufige Nettozuwanderung gab es insbesondere bei Menschen aus Syrien (auf 146.000 von 298.000 im Jahr 2015), aus Afghanistan (auf 56.000 von 80.000) und aus dem Irak (auf 48.000 von 60.000). Das waren 25 000 Personen mehr als noch im Vorjahr. Grund hierfür sei allerdings auch eine statistische Änderung bei der Berechnung der Deutschen, die ihrer Heimat den Rücken kehrten, erklärte das Amt.

Bei der Zahl der deutschen Auswanderer oder Auslandsstudenten ist nach Angaben eines Behördensprechers ein direkter Vergleich mit dem Vorjahr schwierig.

Mehr als die Hälfte aller Zuwanderer, nämlich 51 Prozent, hatte einen EU-Pass, während neun Prozent aus anderen europäischen Staaten kamen. Unter den außereuropäischen Zuwanderern stellten Asiaten mit 26 Prozent die größte Gruppe, während fünf Prozent der Migranten eine afrikanische Staatsbürgerschaft besaßen.

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