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Seehofers letzter Tag als Ministerpräsident

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Angela Merkel und Jens Spahn

München/Berlin. Einen Tag vor seiner Ernennung zum Bundesinnenminister hat Horst Seehofer noch einmal die Kabinettssitzung in München als Ministerpräsident des Freistaats geleitet. Er habe immer eine Politik für die kleinen Leute gemacht. Für die neuen Aufgaben in Berlin sei er hochmotiviert. Er verspüre weder Trübsal noch Groll, aber "Wehmut, dass ich mich von den Menschen verabschieden muss, die über Jahre loyal für mich gearbeitet haben", so der gebürtige Ingolstädter. In Bayern will die mit absoluter Mehrheit regierende CSU am Freitag den bisherigen Finanzminister Markus Söder zum neuen Ministerpräsidenten wählen.

Nach einer historischen Pleite der Christsozialen bei der Bundestagswahl hatte die CSU-Landtagsfraktion Seehofer zum Rücktritt gedrängt. Am Mittwoch soll er zum dritten Mal Bundesminister werden, diesmal als Superminister für Inneres, Bauen und Heimat. "Mein Lebensmittelpunkt bleibt in Bayern in Ingolstadt", erklärte Seehofer.

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