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Medizin

Schülerin aus der Wetterau stirbt an Meningitis

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Rettungswagen im Noteinsatz

Das teilt Schuldezernent Jan Weckler mit. Vergangenen Donnerstag hatte das Mädchen über Beschwerden geklagt und war von ihren Eltern aus der Schule abgeholt worden. Als es ihr immer schlechter ging, wurde sie am Freitagabend in die Kinderklinik nach Gießen gebracht.

Alle Personen, die mit dem Mädchen engen Kontakt hatten, würden derzeit ermittelt. Für sie wird nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes eine medikamentöse Prophylaxe angeboten. Das gilt für die Schüler der Klasse des Mädchens sowie eines Kurses, den die Schülerin in der vergangenen Woche besucht hat. Ihre Mitschüler sollen sich nun dringend untersuchen lassen.

Wie der Leiter des Friedberger Gesundheitsamtes, Dr.

Meningitis wird durch Bakterien verursacht und ist meldepflichtig. Im Wetteraukreis gebe es Jahre, in denen keine Erkrankungen registriert würden, in anderen Jahren seien es bis zu zehn. Werde die Krankheit frühzeitig erkannt, könne sie mit Antibiotika behandelt werden. Die Krankheit tritt vor allem bei Kindern auf. Zu den Symptomen zählten Fieber, Schüttelfrost, starke Kopfschmerzen und Erbrechen. "Weil diese Symptome in dieser Jahreszeit sehr häufig auftreten, kann eine Meningitis zu Beginn auch mit einer starken Erkältung verwechselt werden", erklärt Merbs.

Meningokokken-Meningitis ist eine schwere und gefährliche Form der Hirnhautentzündung.

Deutschen Medien zufolge litt das Mädchen an einer Hirnhautentzündung (bakterielle Meningitis). Fälle von Meningokokken-Meningitis sind meldepflichtig, weil Meningokokken per Tröpfcheninfektion übertragen werden können. Den Ärzten gelang es nicht mehr, die Beschwerden des Kindes zu lindern.

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