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"Externer Berater": Sammer kehrt zum BVB zurück

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Matthias Sammer und Borussia Dortmund gehen wieder gemeinsame Wege

"Wir benötigen einen wie Matthias Sammer".

Matthias Sammer wird laut der Funke Mediengruppe externer Berarter bei Borussia Dortmund. Er habe sich "seit geraumer Zeit" um ihn bemüht, weil er gesehen habe, was Sammer bis zu seinem Ausscheiden bei Bayern bewirkt hat. Der BVB bestätigte der Deutschen Presse-Agentur entsprechende Gespräche.

Das Verhältnis zum Dortmund galt als belastet, als Sammer 2012 in den Sportvorstand von Erzrivale Bayern München eintrat. Dies soll nach Funke-Informationen entweder Sebastian Kehl oder Lars Ricken werden.

Ebenfalls bestätigte der Verein die Einführung des Postens eines Leiters Lizenzspielerabteilung unter der Führung von Sportdirektor Michael Zorc. "Seine Analyse-Fähigkeit, seine Leidenschaft, seine Identifikation, seinen klaren Blick von außen", sagte Watzke. "Als seine Bayern-Zeit zu Ende ging, wir älter und reifer und vernünftiger wurden, haben wir uns sukzessive angenähert", sagte Watzke dazu. "Ich habe schnell gemerkt, dass Matthias eine viel höhere BVB-Affinität hat, als viele glauben". "Unser Anspruch ist: Alles kritisch auf den Prüfstand zu stellen", so Watzke weiter. Er verspricht sich "frischen Wind und hohe Kompetenz" sowie "eine unbequeme, aber von Vertrauen geprägte Diskussionskultur".

Sondern auch, weil er die Abläufe beim großen Rivalen Bayern, mit dem sich die Borussia dauerhaft messen will, aus eigener Erfahrung kennt.

Der ehemalige deutsche Internationale spielte von 1993 bis 1998 beim BVB, und gewann 2002 als Trainer den deutschen Meistertitel mit den Dortmundern.

Der Europameister von 1996 war mit Dortmund 1995 und 1996 deutscher Meister sowie 1997 Champions-League-Sieger.

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