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Friedensbewegung: Ostermärsche wenden sich gegen Rüstungsexporte

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Symbolbild

Abrüstung, Stopp der Rüstungsexporte und Abschaffen der Atomwaffen sind die Hauptforderungen. Dort sprechen die Bundestagsabgeordnete Doris Achelwilm, der Bürgerschaftsabgeordnete Arno Gottschalk (SPD) und Barbara Heller als Sprecherin des Bremer Friedensforums. In vielen Städten Nordrhein-Westfalens - wie beispielsweise in Köln - versammelten sich ebenfalls Demonstranten.

Auch in Berlin wandte sich der Ostermarsch gegen Rüstungsexporte und Auslandseinsätze der Bundeswehr. Steuergelder müssten für soziale Zwecke, Gesundheit, Renten Arbeitsplätze und Bildung statt für Rüstung ausgeben werden, hieß es im Berliner Aufruf zum Ostermarsch: "Wir wollen, dass alle Kriege beendet werden". Gleichzeitig forderte der Mediziner die Bundesregierung auf, dem Vertrag zur Ächtung von Atomwaffen beizutreten. Rund 100 Organisationen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz laden zum Bodensee-Friedensweg 2018 ein, darunter die katholische Friedensbewegung Pax Christi, der Internationale Versöhnungsbund, der Schweizer Friedensrat, Juso-Gruppierungen und Gewerkschaften.

In diesem Jahr findet wieder ein Ostermarsch in Goslar statt. Der Berliner Sozialwissenschaftler Simon Teune führt die deutlich gesunkenen Teilnehmerzahlen vor allem auf die Unübersichtlichkeit aktueller Konflikte zurück.

Mehr als 1000 Menschen zogen nach Angaben des Münchner Friedensbündnisses am Samstag durch die Landeshauptstadt. Zum gemeinsamen Ostermarsch von Mainz und Wiesbaden kamen etwa 120 Menschen. Die diesjährige Ostermarschbewegung begann am Karfreitag mit Aktionen in sechs Bundesländern. Ein "Sieg gegen die Mächte des Todes" könne nicht auf dem Schlachtfeld gewonnen werden.

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