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Südkoreas Ex-Präsidentin zu 24 Jahren Haft verurteilt

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Prozesse Südkoreas Ex-Präsidentin Park zu 24 Jahre Haft verurteilt. Südkoreas Ex-Präsidentin Park Geun Hye im Mai 2017 während ihres Prozesses wegen Korruption

Park habe Unternehmen zur Zahlung von Bestechungsgeldern gezwungen und dazu "illegal ihre präsidialen Befugnisse genutzt".

Seoul. Ein Gericht in Seoul hat die frühere südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye wegen Korruption, Machtmissbrauchs und anderer Vergehen zu 24 Jahren Haft verurteilt. Der Richter, Kim Se Yoon, sagte, Park habe Unternehmen dazu gezwungen, Bestechungsgelder in Höhe von 77,4 Milliarden Won zu spenden, das entspricht 59 Millionen Euro. Laut Anklage mussten die Konzerne Samsung, Lotte und SK zahlen. Vor einem Jahr wurde Park Geun Hye aus dem Amt enthoben und nun zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Korruptionsprozess 30 Jahre Haft für Park gefordert. Die Amtsenthebung wurde im März 2017 vom Verfassungsgericht bestätigt. Außerdem habe sich Park des Machtmissbrauchs und der Nötigung schuldig gemacht, sagte der Vorsitzende Richter beim Bezirksgericht bei der im Fernsehen übertragenen Sitzung zur Verkündung des Urteils.

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