weltkunstbulletin.com

Welt

USA erlassen weitere Sanktionen gegen Russland - Vekselberg im Visier

Share
Weißes Haus 120317

Dutzende Botschaftsangehörige brachen am frühen Donnerstagmorgen mitsamt ihren Familien in Bussen Richtung Flughafen auf. Betroffen seien 38 russische Firmen und Einzelpersonen, erklärten hohe Regierungsvertreter in Washington. Diese waren am Osterwochenende in ihr Heimatland zurückgekehrt.

Insgesamt haben die USA, Grossbritannien und andere westliche Staaten mehr als 150 russische Diplomaten ihrer Länder verwiesen. Moskau weist jede Verantwortung für die Tat im südenglischen Salisbury von sich. "Ich glaube, sie sollten in der Lage sein, die offenen Fragen zu klären, denn die internationale Entwicklung hängt völlig von den Beziehungen zwischen Russland und den USA ab". Auf der Liste der Behörde sind sieben Oligarchen, die dem Kreml besonders nahe stehen sollen und 14 weitere russische Einrichtungen.

Das berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP.

Basis für Maßnahmen gegen Oligarchen sei das "Countering America's Adversaries Through Sanctions Act" (CAATSA), das als Reaktion auf die Annexion der Krim 2014 durch Russland und den Vorwurf der Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 verabschiedet wurde.

US-Geheimdienste gehen davon aus, dass Russland sich in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 mit Hacker-Angriffen und Propaganda eingemischt hat - mit dem Ziel, die Wahl zugunsten von Donald Trump zu beeinflussen. Russland bestreitet die Einmischung.

Share