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Vermisst in Thailand: Weißenburger tot an Strand gefunden

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Ein Strand in Thailand

Ein Zeuge soll per Mail angegeben haben, dass er einen Streit zwischen Joachim B. und einem Thailänder miterlebt hatte.

Sebastian B. (35) aus dem fränkischen Weißenburg (Bayern) war seit dem 17. März vermisst.

Dann der Schock: Bereits am 22. März wurde in Thailand eine Leiche gefunden. Die Polizei ermittelt vor Ort. "Die Solidarität, die wir erlebt haben, war überwältigend und dafür möchten wir uns bei allen bedanken". Das Polizeipräsidium Mittelfranken teilte dem "Weißenberger Tagblatt" mit, dass es sich bei der Leiche "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" um den Vermissten handle. Der Post wurde daraufhin tausendfach geteilt und tatsächlich meldeten sich Personen, die Joachim in Thailand vor seinem Verschwinden gesehen haben. "Wir konnten das nahezu lückenlos dokumentieren, wo er wann auf welcher geführten Wanderung in den Dschungel war, was er mit wem gemacht hat", wird die Familie zitiert.

Hier geht es zur englischen Version des Artikels.

Man warte aber noch auf die offizielle Bestätigung der thailändischen Behörden. Allerdings waren alle Infos nur bis zu jenem mysteriösen 17. März. Sein Gepäck sei ihm Hotel zurückgeblieben, auf seinem Bankkonto habe es ab diesem Datum keine Bewegung mehr gegeben.

Die Familie machte im Gespräch mit dem Weißenburger Tagblatt deutlich, wie beeindruckt man vom Engagement so vieler Menschen war, die, ohne Joachim B. zu kennen, bereit waren bei der Suche zu helfen.

Das Bundeskriminalamt wartet momentan auf die thailändischen Ermittlungsergebnisse. Nun, da die Aktion erfolglos bleiben muss, bittet die Familie darum, ihnen die Ruhe zu gewähren, um mit dem Verlust fertig zu werden.

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