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Boykott im Einzelhandel Edeka verbannt noch mehr Produkte von Nestlé

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Schon im Februar hatte Edeka damit begonnen, insgesamt 160 Nestlé-Produkte aus den Regalen zu nehmen.

Edeka weitet offenbar seinen Bestellstopp von Nestlé-Produkten aus. Nach einer Einigung über die Lieferkonditionen zogen die Produkte wieder in die Regale ein. Bislang waren 163 Produkte ausgelistet, die 20 Prozent des Umsatzes ausmachten.

Der Handelskonzern geht aufs Ganze, das zeigt die Auswahl großer Marken, die vom Bann betroffen sind: darunter Wagner-Tiefkühlpizza, Kitkat-Schokoriegel und Vittel-Getränke.

Der Streit ist ein Preiskampf der Giganten.

Auseinandersetzungen wie die zwischen Edeka und Nestlé sind in der Branche nicht unüblich. Mit dem Boykott der Produkte will das Händlerbündnis Druck ausüben, um ebenfalls von den günstigeren Konditionen zu profitieren. Dass sie allerdings über einen längeren Zeitraum in solcher Intensität in der Öffentlichkeit ausgetragen werden, ist neu. Wie die Lebensmittel Zeitung berichtet, plane das Unternehmen, noch mehr Produkte des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns aus dem Sortiment zu streichen.

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