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Dax stark erholt - versöhnliche US-Töne im Handelsstreit

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Dax stark erholt - versöhnliche US-Töne im Handelsstreit

Gestützt wurden die Märkte zudem vom schwachen Euro, der sich über Nacht unter der Marke von 1,23 US-Dollar etablierte und so die Exportbedingungen für die europäischen Unternehmen erleichterte.

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) mutmaßte, dass sich hinter den bisherigen Zollankündigungen der USA strategische Schachzüge verstecken. Am Ende könnte es seiner Meinung nach das Ziel sein, einen besseren Deal für die eigene Seite auszuhandeln. Die Erholung im Sektor wirkte sich auch bei einem Dax-Wert merklich aus: Infineon -Aktien gehörten dort mit einem Anstieg um 2,3 Prozent zum vorderen Drittel. Auch Bankenwerte nahmen überdurchschnittlich an der Erholung teil. Auch die Deutsche Bank musste einen Rückgang hinnehmen. Der Dax kam gänzlich ohne Verlierer aus. Der Angebotspreis für die knapp 94 Millionen Papiere aus einer Kapitalerhöhung hatte bei 4 Euro gelegen.

Im MDax sorgten vor allem Analystenkommentare für Bewegung.

Der Windanlagen-Hersteller Nordex ragte im TecDax mit einem Sprung um mehr als 17 Prozent heraus.

Für Gesprächsstoff sorgte außerdem ein Börsengang.

Bei ihrem Börsendebüt brachen die Anteilsscheine von Godewind dagegen um 6,3 Prozent auf 3,75 Euro ein. Er hob hervor, dass der Leitindex am Vortag einmal mehr eine wichtige Unterstützungszone bei 11 800 Punkten gehalten habe und vergleicht diese mit einem Bollwerk. Der französische CAC-40 und der britische FTSE 100 schlossen ebenfalls deutlich im Plus. Ungeachtet des schwelenden Handelskonflikts zwischen den Vereinigten Staaten und China legte der Dow Jones Industrial den nunmehr dritten Tag in Folge zu und stieg zuletzt um 1,24 Prozent auf 24 564,75 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,16 Prozent auf 159,04 Punkte nach. Der US-Broker Stifel setzte das Kursziel der Aktien bei 180 Dollar an.

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