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Großeinsatz in Münster: Auto in Menschengruppe gefahren

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Polizei

In Münster sind am Samstag zwei Menschen und der mutmaßliche Täter gestorben, als ein Kleintransporter in eine Menschenmenge vor einem Restaurant fuhr. Das Fahrzeug habe eine kleinere Gruppe Menschen erfasst, sagte ein Polizeisprecher am Samstag in Münster.

Münster. In Münster hat es bei einem Zwischenfall mit einem Auto Tote und Verletzte gegeben.

Das Tatfahrzeug wurde durchsucht und ein verdächtiger Gegenstand sichergestellt.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich Medienberichten zufolge um einen psychisch auffälligen Deutschen. Nach dpa-Informationen handelte es sich möglicherweise um einen psychisch labilen Einzeltäter. Er soll vor kurzem versucht haben, sich umzubringen. Dabei wurden drei Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Deshalb sei der Tatort weiträumig gesperrt worden. Die "Westfälischen Nachrichten" berichteten online, es gebe drei Tote.

Die Ermittler suchen offenbar aktuell nach Sprengstoff, der sich im Wagen befinden soll. Gesehen haben sie nichts. Augenzeugen berichteten, dass Personen aus dem Fahrzeug geflüchtet seien. Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei waren im Einsatz.

Lesen Sie hier: Im Auto des Täters fand die Polizei einen verdächtigen Gegenstand. "Ich stehe im ständigen Austausch mit Innenminister Seehofer, Vizekanzler Scholz und Ministerpräsident Laschet", sagte die Kanzlerin weiter. Ein Polizeihubschrauber kreist über der Stadt.

Die Polizei rief die Bevölkerung über den Kurzbotschaftendienst Twitter auf, "den Bereich der Innenstadt" zu meiden. Weitere Details nannte sie nicht - auch nicht, ob Menschen zu Schaden gekommen seien. Dies müsse noch verifiziert werden. Sie twitterte außerdem: "Bitte verbreitet keine Gerüchte im Netz und vermeidet Spekulationen". "Damit unterstützt Ihr uns nicht". Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Getöteten. Er ergänzt: "Wir wissen bislang nicht, welchen Hintergrund dieses Ereignis hatte".

Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums sagte, die Bundesregierung sei informiert. "Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern und den Angehörigen". Zuvor war von insgesamt vier Toten die Rede gewesen. "Wir müssen von einer schweren Gewalttat ausgehen". Allen Einsatzkräften vor Ort gelte ihr Dank. Justizministerin Katarina Barley dankte auf Twitter den Rettungskräften. Der Bürgermeister von Münster, Markus Lewe, sagte ebenfalls, dass die Hintergründe der Tat noch unklar seien. Außenminister Heiko Maas (SPD) zeigt sich erschüttert. "Aufgrund des Großeinsatzes in Münster ist unsere Blutspende (.) ab 19 Uhr geöffnet", schrieb das Krankenhaus bei Twitter.

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