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Rebellenabzug aus Hochburg in Ostgohuta ausgesetzt

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Rebellenabzug aus Hochburg in Ostgohuta ausgesetzt

In den vergangenen zehn Tagen waren die Kämpfe größtenteils ausgesetzt worden, nachdem sich Rebellen und syrische Regierung auf einen Abzug aus Ost-Ghuta verständigt hatten. Das meldet die syrische Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf eine Militärquelle.

Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, flogen syrische und russische Kampfjets etwa 40 Angriffe auf die Stadt Duma.

April hatte sich die syrische Rebellengruppe Jaish al-Islam in einem Abkommen mit Russland auf einen Abzug geeinigt.

Früheren Berichten zufolge brachen die Terroristen die Vereinbarungen mit der syrischen Armee, die unter Russlands Vermittlung getroffen worden waren, und eröffneten Feuer aus Minenwerfern auf den humanitären Korridor in der Siedlung Muhayam al-Wafedin sowie auf Dachija al-Assad, einen Randbezirk der syrischen Hauptstadt. Bei den Angriffen seien zudem viele weitere Menschen verletzt worden. Duma, nahe der Hauptstadt Damaskus, ist die letzte von Rebellen kontrollierte Stadt in der Region. Mehr als 1600 Menschen starben nach Angaben von Beobachtern. Die syrische Armee hatte in den vergangenen Monaten zusammen mit Verbündeten heftige Angriffe auf die Region nahe Damaskus gefahren. Zunächst übernahm niemand die Verantwortung für den Anschlag im Stadtteil Barseh.

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