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UEFA ermittelt gegen Liverpool wegen Bus-Attacke gegen ManCity

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Was für ein Spiel! Jürgen Klopp jubelt über eins der drei Tore die Liverpool in der ersten Hälfte schaffte

Der FC Liverpool ist auf dem besten Weg, erstmals seit 2008 ins Halbfinale der Champions League einzuziehen. Mit drei Toren führten die "Reds" vor vollbesetztem Haus an der Anfield Road schon in den ersten 31 Minuten eine Vorentscheidung herbei.

Die Reds bezwangen Manchester City im Viertelfinal-Hinspiel mit 3:0. Inbesondere die beiden Trainer, Pep Guardiola und Jürgen Klopp, kennen sich aus den hitzigen Duellen zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund in- und auswendig.

Das Stadion an der Anfield Road liegt mitten in einem Wohngebiet.

Das dritte Premier-League-Derby an diesem Wochenende geht mit österreichischer Beteiligung über die Bühne.

Spätestens nachdem sich Ägypten kürzlich durch seine Tore nach 28 Jahren wieder für eine WM qualifizierte, trauen ihm manche Landsleute offenbar alles zu. Saisontor Ederson bezwang und für die frühe Führung sorgte (12.). Selbst die Verletzung von Salah konnte City nicht nutzen.

Das 1:0 war ein richtiger Wirkungstreffer, denn Manchester agierte danach völlig überfordert. Während sich die Reds im ersten Durchgang in einen wahren Rausch spielten, war vor City überhaupt nichts zu sehen. Sky HD 2. Das Spiel wird um 20.45 Uhr angepfiffen. Nach Zuspiel von James Milner kam Alex Oxlade-Chamberlain aus knapp 25 Metern zum Abschluss und jagte die Kugel mit einem Wahnsinnshammer in die linke Ecke.

Der Auftakt Salah staubt zum 1:0 für die Reds ab. Später wurde der Ägypter verletzt ausgewechselt
Vergrößern Der Auftakt Salah staubt zum 1:0 für die Reds ab. Später wurde der Ägypter verletzt ausgewechselt

Guardiola stand fassungslos an der Seitenlinie und konnte über den Spielverlauf nur den Kopf schütteln.

Der unangefochtene englische Tabellenführer war heillos überfordert. Personell zog der spanische Starcoach allerdings in der Kabine keine Konsequenzen und schickte die gleiche Elf in die zweite Halbzeit.

Die Reds hatten immer noch nicht genug und drückten City bis in den eigenen Strafraum, Ex-Salzburger Sadio Mané köpfelte eine butterweiche Salah-Flanke zur 3:0-Pausenführung in die Maschen. "Zwischen uns beiden gibt es keinen großen Unterschied", sagte Klopp vor dem zehnten persönlichen Duell, dem ersten in der Champions League. Einzig in der 18. Minute war Barca dem ersten Treffer nahe, als Rakitic mit einem Schlenzer am Pfosten scheiterte. Auch als Guardiola nach einer knappen Stunde in Raheem Sterling für den unauffälligen Gündogan einen frischen Offensivspieler brachte, wurden die Angriffe der Gäste nicht nennenswert zielstrebiger. Ansonsten fehlte den Hausherren vor dem Tor die letzte Durchschlagskraft. Vor allem Sane, der zwar oft am Ball war, agierte in vielen Szenen zu ungenau.

Die verletzungsbedingte Absenz von Toptorschütze Sergio Agüero wog zu schwer.

In der 71. Minute machte Firmino Platz für Dominic Solanke. Vier Minuten später sorgte Piqué mit einem Abstauber nach Alisson-Abwehr mit dem 3:0 bereits für die Vorentscheidung. Einem Tor von Gabriel Jesus verwehrte Schiedsrichter Felix Brych wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung. So ist dieser 3:0-Erfolg gegen City ein noch erstaunlicheres, ein noch wertvolleres Ergebnis als das 4:3 in der Liga im Januar an gleicher Stelle.

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