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Apple nutzt weltweit nur noch erneuerbare Energie

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Eine 17-Megawatt-Solaranlage auf dem Dach und Biogas-Brennstoffzellen in der Größenordnung von vier Megawatt versorgen unter anderem das spektakuläre kreisrunde Hauptgebäude und die anderen Einrichtungen im Apple Park. Seit 2014 werden alle Rechenzentren von Apple zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben, und seit 2011 haben alle Ökostrom-Projekte von Apple die Treibhausgasemissionen der eigenen Standorte weltweit um 58 Prozent reduziert. Apple hat inzwischen den Umstieg auf erneuerbare Energien geschafft. "Nach Jahren harter Arbeit sind wir stolz darauf, diesen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben", sagt Tim Cook, CEO von Apple. Apple wolle die Bemühungen weiter vorantreiben, "weil wir wissen, dass die Zukunft davon abhängt".

Ziel sei, den globalen Klimawandel zu bekämpfen und "eine gesündere Umwelt" zu schaffen, heisst es in einer auf der Apple-Website veröffentlichten Medienmitteilung.

Dies umfasst Apple Stores, Büros, Rechenzentren und gemeinsame Standorte in 43 Ländern - darunter in den Vereinigten Staaten, in Grossbritannien, China und Indien. Die Produktion von IPhone & Co ist aber noch nicht so weit, weil Apple hier auf Zulieferbetriebe angewiesen ist. Sobald diese fertig gestellt sind, werde die Kapazität erneuerbarer Energien 1,4 Gigawatt betragen.

Für das Maiden-Rechenzentrum in North Carolina hat Apple Projekte eingerichtet, die jährlich 244 Millionen Kilowattstunden erneuerbare Energie erzeugen. Aktuell sind rund 25 Projekte bereits aktiv, während 15 weitere derzeit im Bau sind. Im Jahr 2017 wurden so 286 Megawatt Solarstrom erzeugt, ein Rekordjahr.

In Japan arbeitet Apple mit dem Solarunternehmen Daini Denryoku zusammen. Eines dieser Projekte ist auch der neue Apple-Hauptsitz in Cupertino, der zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie aus verschiedenen Quellen betrieben wird, darunter eine 17-Megawatt-Solaranlage auf dem Dach (Bild) und 4-Megawatt-Biogas-Brennstoffzellen, gesteuert von einem Mikronetz mit Batteriespeichern.

Im Besucherzentrum lässt sich der neue Apple-Hauptsitz auf dem iPad erkunden. Eigene Solar- und Windenergiefarmen von Apple steuern in sechs Provinzen in China bis zu 485 Megawatt Leistung bei. Vor zwei Jahren hatte Apple das Ziel angekündigt. Laut Angaben in einem offiziellen Support-Dokument von Apple ("iOS Security Guide", PDF) handelt es sich um Cloud-Rechenzentren von Amazon (S3) und Google. Damals lag der Anteil von erneuerbaren Energien in den weltweiten Niederlassungen des iPhone-Produzenten bei 93 Prozent. Die Standorte sind Viborg und Aabenraa. Anfang April gab der aus der Schweiz stammende Google-Topmanager Urs Hölzle in einem Firmen-Blog-Beitrag bekannt, dass sein Unternehmen 2017 erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien gekauft habe, als es weltweit verbraucht habe. Damit sei Google der weltgrösste Käufer von "grünem" Strom.

In der jüngsten Bewertung der weltgrössten Tech-Konzerne durch Greenpeace im vergangenen Oktober hatte Apple gute Noten erreicht.

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