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Flughafen Köln/Bonn wird am Dienstag bestreikt

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Gewerkschaft weitet Warnstreiks auf deutschen Flughäfen aus

In Bremen fallen tagsüber rund 40 Inlandsflüge aus.

Reisenden wird dringend geraten sich so rasch wie möglich mit Ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen oder deren Informationen auf der jeweiligen Homepage regelmäßig zu prüfen. Nicht arbeiten werden Abfertigungspersonal und Flughafenfeuerwehrleute in Bremen, den Drehkreuzen Frankfurt und München, sowie in Köln.

Am Flughafen Leipzig/Halle wurden bisher 18 Flüge annulliert. In München wurden knapp 400 der insgesamt 1200 geplanten Flüge vorsorglich abgesagt. Das betreffe rund 74.400 Reisende.

Im März hatte es bereits Aktionen in mehreren Städten gegeben. Die Eltern der betroffenen Kindertagesstätten seien vorab informiert worden, sagte der Verdi-Sprecher. "Das ist auch das, wodurch wir die extremsten Einschränkungen erwarten". Außerdem wurden 32 Flüge nach Frankfurt, München und Köln wegen der dortigen Streiks gestrichen.

Lufthansa-Fluggäste können ihr Ticket gegen eine Bahnkarte umtauschen oder ihren Flug kostenlos verschieben.

Im Tarifkonflikt um die Bezahlung im öffentlichen Dienst bestreikt die Gewerkschaft ver.di an den vier Flughäfen vor allem die Bodenverkehrsdienste. "Wir wollen eine Schippe drauflegen", bekräftigte der Leiter der Tarifabteilung von Verdi-NRW, Michael Wiese. Auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes müssten an der guten wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben.

Kreis Lörrach. Mit einer Streikzuspitzung reagiert jetzt die Gewerkschaft Verdi auf die stockenden Verhandlungen für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen. Die Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, ihre für Mittwoch beabsichtigten Behördengänge auf einen anderen Tag zu legen. "Mit der massiven Ausweitung der Streiks setzen wir in dieser Woche deutliche Signale an die Arbeitgeber", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Der Arbeitgeberverband BDA warf den Gewerkschaften eine massive Schädigung der Volkswirtschaft vor. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat. Sollten Tonnen dennoch stehen bleiben, so werden diese in den Folgetagen nach dem Streik geleert, versichert der ebwo. Es wird kein alternatives Betreuungsangebot geben, da (fast) alle Kitas von streikenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betroffen sind. Daneben können etwa auch die Müllabfuhr, Sparkassen, Stadtverwaltungen, Krankenhäuser und auch der Schiffsverkehr von dem Warnstreik betroffen sein.

Hessen: Bis Freitag sind jeweils eintägige Warnstreiks in unterschiedlichen Region geplant. Er hoffe auf das Verständnis und die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger, die mit Einschränkungen zu rechnen haben werden. In Regensburg werden Kitas bestreikt. Auch das Personal (mitsamt Praktikanten und Auszubildenden) im Heilig-Geist-Spital sowie in der Lebenshilfe der Region 10 sind dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Hier sollen laut ver.di bis zum Betriebsschluss spät in der Nacht sämtliche U-Bahnen sowie Stadtbahn- und Buslinien ausfallen. Den ganzen Dienstag über sei mit erhöhten Wartezeiten an den übrigen Kontrollstellen zu rechnen, hieß es beim Flughafenbetreiber Fraport. Am Dienstag soll es laut Verdi in allen Bundesländern Arbeitsniederlegungen geben.

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