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Tom Bossert: Nächster Abgang! Trumps Heimatschutzberater schmeißt hin

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David Shulkin spricht bei einer Kongressanhörung zum Budget seiner Behörde

Der Heimatschutzberater von US-Präsident Trump, Bossert, hat seinen Rücktritt erklärt.

Der Präsident hielt große Stücke auf seinen telegenen Heimatschutzberater: Bei einem Besuch in Puerto Rico nach dem Durchzug eines Hurrikans im Oktober hatte er Bossert in höchsten Tönen gelobt: "Toller Job, toller Job", hatte Trump gesagt. Ob er auf eigenen Wunsch zurücktrat oder entlassen wurde, erwähnte die Sprecherin des Weißen Hauses nicht.

In Medienberichten hieß es, dass Bossert seinen Posten auf Verlangen des neuen nationalen Sicherheitsberaters John Bolton niedergelegt habe. Er gilt als Hardliner, der unter anderem einen Militärschlag gegen den Iran und Nordkorea in Erwägung zieht. Bolton war zuvor US-Botschafter bei den Vereinten Nationen und folgte im Amt des Nationalen Sicherheitsberaters auf den entlassenen H.C. McMaster. Der Heimatschutzberater trat auf Pressekonferenzen oft ruhig und bedacht auf. Trump sei Bossert dankbar für dessen Arbeit, hieß es in der Stellungnahme. Im April vergangenen Jahres reiste er gemeinsam mit Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner in den Irak, um sich ein Bild vom Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat zu machen.

In den vergangenen Wochen kam es in Trumps Regierung zu mehreren Entlassungen und Rücktritten, darunter von Ex-Außenminister Rex Tillerson, Ex-Wirtschaftsberater Gary Cohn sowie dem ehemaligen FBI-Vizechef Andrew McCabe. Bossert hatte am Wochenende in einem Interview mit dem Sender ABC einen Vergeltungsschlag nicht ausgeschlossen. Bereits im Februar 2017 war Trumps erster Nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn auf Wunsch des Präsidenten zurückgetreten.

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