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Warnstreik bei der Deutscher Telekom

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Warnstreik Telekom

Ver.di hingegen fordert insgesamt 5,5 Prozent mehr Gehalt für die 62.000 tariflich Beschäftigten bei Deutschlands größtem Telekommunikationskonzern. Bundesweit hat die Gewerkschaft gut 15.000 Telekom-Beschäftigte aufgerufen, sich an den Arbeitsniederlegungen zu beteiligen, die insbesondere die Kundenservice- und die Technik-Bereiche treffen sollen. Allein in Bremen legten nach Angaben von Telekom-Betriebsrat und Verdi-Fachbereichsleiter Siegbert Grotelüschen etwa 65 Beschäftigte aus dem Geschäftskundenbetrieb und dem Außendienst die Arbeit zeitweise nieder. Dieser neue Tarifvertrag soll dann für zwölf Monate bestehen. Grotelüschen geht davon aus, dass der Ausstand erhebliche Auswirkungen auf das Tagesgeschäft haben wird. Auf die Warnstreiks habe sich der Konzern vorbereitet. "Man muss unter Umständen im Callcenter etwas mehr Geduld mitbringen", sagte der Sprecher.

Aber nicht nur bei der Telekom wird es voraussichtlich zu Störungen und Verzögerungen kommen, sondern auch im Bremer Straßenverkehr.

Im nordrhein-westfälischen Euskirchen beginnt am Mittwoch die vierte und entscheidende Tarifrunde für die Telekom-Mitarbeiter. Es handelt sich laut Verdi um den letzten vereinbarten Verhandlungstermin.

In der vergangenen Verhandlungsrunde Ende März hatte die Deutsche Telekom eine 28-monatige Laufzeit mit einem Lohnplus von zunächst 2 und später 1,7 Prozent angeboten. "Wir erwarten ein deutlich verbessertes Angebot", hieß es. Die Höhe der Ausbildungsvergütungen und der Vergütungen für dual Studierende soll um 75 Euro angehoben werden.

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