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Wegen Sanktionen: Kurs von Rusal bricht ein

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Im Visier der USA Oleg Deripaska russischer Milliardär und Präsident von United Co. Rusal

Vorstandschef Ivan Glasenberg sei zudem mit sofortiger Wirkung aus dem Rusal-Verwaltungsrat ausgeschieden, teilte Glencore am Dienstag am Sitz in Baar mit.

Der Schweizer Rohstoffgigant Glencore lässt wegen der Sanktionen gegen russische Unternehmen ein Aktientauschgeschäft mit dem Aluminiumproduzenten Rusal platzen.

Zuvor hatte Rusal mitgeteilt, dass sich die US-Sanktionen negativ auf das Geschäft auswirken könnten.

Neben Rusal wurde auch der Milliardär Oleg Deripaska mit Strafmaßnahmen belegt.

In diesem Fall beinhaltet die Liste die Unternehmen, mehrere mit Deripaska verbunden: Landwirtschaftlicher Betrieb "Kuban", "Evrosibenergo", "Rusal", "Russian Machines" und die Gruppe "GAS", die Investmentgesellschaft B-Finance, das Halten "Basic Element" und En halten +. Glencore hatte damals zugesagt, seine Rusal-Aktien in Papiere der Holding zu tauschen. Gegenwärtig erfüllt das Unternehmen seine Kredit- und Finanzverpflichtungen, einschließlich der Rückzahlungsverpflichtungen, in allen anderen Aspekten. Darunter ist eine Vereinbarung, die Glencore zum größten Käufer von Rusals Aluminium machen würde.

Die USA hatten vergangenen Freitag neue Sanktionen gegen Russland verhängt. Sie richten sich gegen sieben Oligarchen und zwölf ihrer Firmen, deren Vermögen in den USA eingefroren werden.

Zu den Gelisteten zählt neben Deripaska der Abgeordnete Suleiman Kerimow, dessen Familie den grössten russischen Gold-Produzenten Polyus kontrolliert. Kurz nach der Öffnung des Handels in Moskau am Montag brach der Aktienkurs um rund 30 Prozent ein. Nach Abschluss der Transaktion hält Renova noch 48,83 Prozent an Sulzer.

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