weltkunstbulletin.com

Technologie

Microsoft stellt neuen Patch gegen Spectre für AMD-CPUs bereit

Share
AMD verrät, dass man schon an Zen 5 arbeitet

Das Update trägt die Nummer KB4093112 und bietet die Möglichkeit, einen neuen CPU-Befehl namens Indirect Branch Prediction Barrier (IBPB) auszuführen. Damit der Prozessor diesen aber versteht, muss er in den Microcode der CPU eingepflegt werden.

Die kommenden Ryzen-2000-CPUs von AMD sollen bereits zum Release sicher vor der Spectre-Sicherheitslücke sein.

Demnach würde Zen 5 direkt auf Zen 3 folgen, wobei nicht auszuschließen ist, dass AMD nochmals einen Zwischenschritt, wie bei Zen+, einlegt, oder aber die Bezeichnung doch noch ändert. Ebenfalls in der Firmware enthalten sind Indirect Branch Restricted Speculation (IBRS) und Single Thread Indirect Branch Predictor (STIBP). In einem Whitepaper (PDF) führt AMD die Details dazu genauer aus. Wann die Firmware-Updates für Hardware wie Notebooks und BIOS-Updates für die einzelnen Mainboards erscheinen, ist derzeit nicht abzusehen. Bei der Umsetzung von Intel zeigte sich, dass es hier bei einigen Herstellern zu erheblichen Verzögerungen kommen kann, während andere Hersteller sehr schnell reagierten. Schutz verspricht der Hersteller damit für seine aktuellen Ryzen-Produkte ebenso wie für ältere Prozessoren bis zurück zu Chips der 2011 eingeführten Bulldozer-Architektur. Noch in diesem Monat soll die zweite Generation der Ryzen-Prozessoren vorgestellt werden.

Share