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Spotify baut kostenlose Version seines Streaming-Dienstes um

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Spotify arbeite derzeit an einem neuen kostenlosen Angebot des eigenen Musikstreaming-Dienstes, so Bloomberg, um nach dem kürzlich erfolgten Börsengang die Nutzerzahlen bis Ende dieses Jahres deutlich zu steigern.

Der Relaunch ziele vor allem auf die mobile Version des Dienstes, so Bloomberg weiter.

Wie das Wirtschaftsmagazin Bloomberg unter Berufung auf nicht näher bezeichnete, aus dem Unternehmensumfeld stammenden Quellen berichtet, will Spotify die werbefinanzierte Version seines Musikdienstes derart aufstellen, dass sie für die Nutzer einfacher zu bedienen sei. Diese Pläne hat Spotify am 26. März vor dem Börsengang dargelegt.

Bald (wieder) mehr Musik-Kontrolle beim Gratis-Abo?

Weshalb er seine Kunden nicht nur halten, sondern weitere gewinnen muss.

PS4-Benutzer können beliebige Songs, Alben oder Playlists, darunter speziell zusammengestellte Gaming-Playlists, im Hintergrund anhören, während sie ihre Lieblingsspiele spielen. Dafür ist aber wohl bekannt, warum Spotify diese Umstrukturierung plant, nämlich um mehr Nutzer anzulocken bzw. zurückzugewinnen. Zwar können die Nutzer den Dienst auf diese Weise in vollständigem Umfang auch ohne den Abschluss eines Monatsabos verwenden, sie müssen jedoch damit leben, dass immer wieder Werbespots eingespielt werden.

Musiklabels und Künstler würden den kostenlosen Dienst hingegen lieber einschränken und sehen das Gratis-Streaming von Spotify kritisch. Der Anteil der zahlenden Nutzer soll also gesteigert werden. Die Abonnenten von Spotify machen nicht einmal die Hälfte der Gesamtnutzer der Plattform aus, sorgen aber für rund 90 Prozent des Gesamtumsatzes.

Für dieses Jahr strebt Spotify eine Steigerung der Gesamtzahl der Nutzer auf rund 200 Millionen an, wobei man hofft, dass bis zu 96 Millionen Kunden auch für den Dienst zahlen.

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