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Telekom-Beschäftigte erhalten mehr Geld

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Breite Kampfaktionen der Telekom-Beschäftigten

Für die Mitarbeiter der Deutschen Telekom gibt es ein Tarifergebnis. Ein Großteil der Beschäftigten (Entgeltgruppen 1 bis 5) bekommen 3,1 Prozent mehr Gehalt ab dem 1. Mai 2018 und 2,1 Prozent ab dem 1. Mai 2019. Doch die Gewerkschaft forderte ursprünglich eine Entgelterhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von nur zwölf Monaten. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende 2020 ausgeschlossen. Die Gewerkschaft hatte zu zahlreichen Warnstreiks aufgerufen.

Beide Seiten einigten sich zudem auf ein neues Arbeitszeitmodell, das eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 36 Stunden vorsieht.

Dies geschieht jedoch nicht über eine stundenweise wöchentliche Reduzierung, sondern über einen Anspruch auf zusätzliche 14 freie Tage im Jahr.

Vorgesehen ist auch ein Teilzeitarbeitsmodell, bei dem die Mitarbeiter bei gleicher Arbeitszeit einen Teil ihres Gehalts reduzieren und dafür weitere freie Tage im Jahr bekommen. "Das ist ein gutes Ergebnis, das unserem Dreiklang folgt: mehr Geld, mehr Arbeitsplatzsicherheit, mehr Lebensqualität", sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Sauerland. Auch die Verhandlungsführerin der Arbeitgeberseite, Simone Thiäner, äußerte sich zufrieden: "Für uns ist wichtig, dass wir nicht nur über Vergütungsfragen diskutiert haben, sondern auch eine lange Laufzeit vereinbart haben und dass wir über innovative Arbeitszeitmodelle sprechen konnten".

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