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Tickets und Goodies für A QUIET PLACE gewinnen

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Lee Abbott würde in

GA-Mitarbeiter Martin Schwickert hat sich den Film schon anschauen können - Hier ein Kommentar. Und sie attackieren alles, was Laut gibt. Denn: Je weniger man über die Bedrohung und die Geschehnisse in A Quiet Place weiß, desto besser. Entsprechend werde ich auch nur wenige Infos zum Inhalt preisgeben. Irgendwo, irgendwann in den USA: Die Familie Abbott lebt auf einer einsamen Farm, umgeben von Wäldern und Maisfeldern - und blutrünstigen Monstern, die nach Gehör jagen. Wenn einem so etwas passiert, kann das tödlich sein. Die Familie lebt in absoluter Stille und verständigt sich per Gebärdensprache untereinander. Auch die Kommunikation im Film selbst erfolgt über Gestensprache. Es ist der erste Film von Hollywood-Star Emily Blunt, in dem sie gemeinsam mit ihrem Ehemann John Krasinski vor der Kamera steht. Lerninhalte werden via Gesten vermittelt und gegessen wird nicht mit Löffel und Gabel, sondern mit geräuschdämmenden und zweckentfremdeten Utensilien. Man versucht einfach, ein normales Leben zu führen; nur eben deutlich leiser, als man das gewohnt ist. Zu Anfang des Films sind sie derart schnell, dass man sie nur für Sekundenbruchteile, sieht. Bei ihren Fußmärschen zum Supermarkt der verlassenen Kleinstadt nehmen die Abbotts das Nötigste mit und nur Dinge, die keine lauten Geräusche machen.

"A Quiet Place" startet am 12. April 2018 im Verleih von Paramount Pictures Germany bundesweit in den deutschen Kinos. Mutter Evelyn (Emily Blunt) ist hochschwanger und die Eltern müssen Vorkehrungen für die Geburt treffen, bei der kein Geräusch nach außen dringen darf. Unter den Kindern ist Tochter Regan beeindruckend: Dargestellt wird sie von der tauben Millicent Simmonds. Einige der packendsten Szenen und fast alle Höhepunkte des Films gehen auf ihr Konto. Emily Blunt und Millicent Simmonds stechen aber heraus.

Der unbehaglich stille Horrorfilm "A Quiet Place" hat Erwartungen übertroffen und einen herausragenden Start in den USA und Kanada hingelegt. Das Marketing schreckt nicht davor zurück, ihn - na klar - als einen der krassesten Horror-Filme überhaupt zu vermarkten. Dabei ist der Film über weite Strecken kein Horror, sondern eher ein Psycho-Thriller mit dramatischen Elementen. Die Gefahr selbst ist eigentlich recht egal; der Fokus liegt auf der Familie Abbott und darauf, wie sie mit der Situation allgemein umgeht. Das Drehbuch stammt von Scott Beck und Bryan Woods.

Niemand fürchtet sich gern allein, schon gar nicht im Kino. Mit anderen Worten, ist es ein sehr guter Horror-Film.

In den meisten Fällen fallen gerade Horrorfilme nach dem ersten Wochenende stärker ab als Filme aus anderen Genres - aber das gilt nicht unbedingt, wenn ein Schocker sich nicht in erster Linie nur an das horroraffine Teenager-Publikum richtet, sondern auch an ein erwachsenes Mainstream-Publikum. Angesichts des immensen US-Kassenerfolgs von "A Quiet Place" besteht die Hoffnung, dass die unvermeidliche Fortsetzung einen draufsetzt und dieses werdende Franchise einen auf "The Purge" macht: Teil eins führt eine originelle Idee in Form eines sehr gewöhnlichen Films ein – und die Fortsetzungen schöpfen endlich das Potential des Grundkonzepts.

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