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Moskau: London steckt hinter inszeniertem Giftgasangriff in Syrien

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Reuters  Nick Ansell

Rauch steigt nach dem Einschlag einer Rakete der syrischen Armee über Duma auf. "Wir haben Beweise, dass Großbritannien an der Organisation dieser Provokation in Ost-Ghuta direkt beteiligt ist", sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. London habe bei der Inszenierung des mutmaßlichen Giftgasangriffs "starken Druck" auf die Zivilschutzorganisation der Weißhelme ausgeübt.

Die Hilfsorganisation hatte am vergangenen Samstag als erste im Kurzbotschaftendienst Twitter mitgeteilt, mehr als 40 Menschen seien bei einem "Chlorgasangriff" getötet worden. Darauf würden die Regierungskräfte reagieren, was wiederum die Weißhelme für ihre "Provokation" nutzen sollten. Einwohner der mittlerweile von syrischen Regierungstruppen eingenommenen Stadt Duma hätten "detailliert erzählt, wie die Videoeinstellungen vonstatten gingen und an welchen Episoden sie teilgenommen" hätten. "Es ist die schlimmste Fakenews, die wir bisher von der russischen Propagandamaschine gesehen haben". - Morgen sollen Ermittler der Organisation für das Verbot chemischer Waffen in Duma mit Untersuchungen beginnen. Die Verantwortlichen ermitteln sie dabei aber nicht. Er ließ jedoch offen, ob und wann solch eine Attacke erfolgen könnte. Da es sich bei diesem sogenannten "Angriff" sowieso von Anfang an um eine Propagandakampange gegen die syrische Regierung und Russland gehandelt hat, sind diese Ergebnisse nicht überraschend. Die Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen, Haley, sagte, wenn Russland seine Verpflichtungen erfüllt hätte, würde es heute keine Chemiewaffen in Syrien geben. Damaskus und Moskau dementieren eine Beteiligung.

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