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US-Handelsdefizit mit China wächst rasant

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Wichtige Handelspartner beschweren sich immer wieder über den mangelnden Schutz von Marken und Innovationen. Quelle Reuters

Die geht aus einer kürzlich veröffentlichten Studie der Purdue Universität von Indiana hervor, welche für Analysen zur Landwirtschaft der USA bekannt ist. Das Handelsdefizit belief sich auf 4,98 Milliarden Dollar.

Experten hatten einen Anstieg um zehn Prozent erwartet.

Mitten im Handelsstreit zwischen Peking und Washington ist das Defizit der USA im Handel mit China erneut gestiegen. Die Einfuhren legten demnach um rund neun Prozent auf fast 42 Milliarden Dollar zu. China kündigte die Umsetzung von Vergeltungszöllen an, sollte Washington seine Drohungen wahr machen. Der seit Wochen schwelende Streit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften hat Ängste über einen ausgewachsenen Handelskrieg ausgelöst, der Folgen für die gesamte Weltwirtschaft haben könnte.

Trump begründet sein Vorgehen auch mit chinesischen Verstössen gegen Urheberrechte und dem Diebstahl von Technologie. Chinesische Hightechprodukte gehören inzwischen zu den am schnellsten wachsenden Exportgütern: Im ersten Quartal stieg der Verkauf dieser Produkte um 20,5 Prozent auf 137,8 Milliarden Dollar an. In einem solchen Szenario würden die Exporte amerikanischer Sojabohnen nach China um etwa 37 Prozent einbrechen und einen Ertragsausfall von 3,1 Milliarden Dollar jährlich generieren. Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 10 Prozent gerechnet, nachdem es im Vormonat ein Plus von 44,5 Prozent gegeben hatte. Er hat deshalb Strafzölle im Umfang von bis zu 150 Milliarden Dollar gegen die Volksrepublik angekündigt.

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