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Besondere Grimme-Preis-Ehrung für ORF-Journalist Armin Wolf

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ORF-Anchorman Armin Wolf

Marl. In Marl sind die Grimme-Preise für deutsche Fernsehsendungen verliehen worden. In der Stadt im Ruhrgebiet ist der Grimme Preis zuhause; in den vier Wettbewerbskategorien Unterhaltung, Fiktion, Information & Kultur sowie Kinder & Jugend werden Auszeichnungen vergeben.

Der Deutsche Volkshochschul-Verband ist der Stifter des renommierten Grimme-Preises. Verbandspräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach von einem deutlichen Zeichen für Qualitätsjournalismus. Die Besondere Ehrung gehe an drei Personen, die für drei zentrale Leitmotive im Journalismus stehen: Aufklärung, gesellschaftliche Emanzipation und Stärkung der Urteilskraft.

Von Bönninghausen habe neue Maßstäbe für die Darstellung der Lebenswirklichkeit von Frauen in den Medien gesetzt.

Von jetzt an darf sich auch der österreichische Journalist und "Zeit im Bild 2"-Moderator Armin Wolf zum illustren Kreis der Honorierten zählen". Sie habe 1980 als Redakteurin beim WDR die Sendung "Frauen-Fragen" eingeführt, die unter dem Titel "frau tv" heute das älteste und nach dem Aus von "ML Mona Lisa" im ZDF mittlerweile einzige Frauenmagazin im deutschen Fernsehen sei.

Scobel stehe wie kaum ein zweiter für den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und medialer Vermittlung, begründete der DVV die Auszeichnung. "Gerade weil wissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten zunehmend weniger Beachtung finden und stattdessen 'gefühlte Wahrheiten' als Argumentationsgrundlage dienen", sei Wissenschaftsjournalismus, wie ihn Gert Scobel prägt, "wichtiger denn je", heißt es in der Begründung. Er zeige immer wieder aufs neue, "wie man journalistisch mit Vereinfachung und Populismus umgeht: präzise, unnachgiebig, unerschrocken, analytisch, leidenschaftlich, aber nicht von eigenen Gefühlen hingerissen". Der Fernsehjournalist präsentiert bei 3sat die meist einmal wöchentlich ausgestrahlte Sendung "scobel".

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