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Streik bremst erneut Zugreisende in Frankreich aus

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Fast täglich stösst er eine neue Debatte an Frankreichs Präsident Emmanuel Macron

Paris. Andauernde Eisenbahnerstreiks behindern den Bahnverkehr in Frankreich.

Auch im Regionalverkehr gibt es erneut grössere Behinderungen.

Der Bahnstreik hatte auch wieder Auswirkungen auf Deutschland.

Die Streikwelle rollt seit Anfang des Monats. Die Gewerkschaften wehren sich gegen die geplante Reform der SNCF und eine Öffnung für neue Konkurrenten. Gegen diesen Plan gibt es besonders viel Protest. Für ihn gilt zu beweisen, dass er ehrgeizige Reformvorhaben auch umsetzen kann.

Seit zwanzig Jahren hätten sich alle Regierungen, linke wie rechte, "unter faulen Ausreden" vor der Modernisierung der französischen Eisenbahn gedrückt, sagte Emmanuel Macron am Donnerstag in einem einstündigen Fernsehinterview. Freitag ist bereits der fünfte Streiktag. Die Gewerkschaften wollen bis Ende Juni jeweils an zwei Folgetagen zum Streik aufrufen und dann drei Tage lang mit den Ausständen pausieren. So war heute beispielsweise die renommierte Sorbonne in Paris geschlossen - aus Sicherheitsgründen, wie die Hochschulleitung mitteilte. Kritiker sehen darin eine "Selektion".

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