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Von britischem Flieger versenkt Wrack von seltenem deutschen U-Boot gefunden

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Das einzige erhaltene U Boot des Typs XXI in Bremerhaven

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges versenken die Briten eines von zwei Exemplaren. "Das ist ein ganz besonderes U-Boot". Bombergeschwader zugeschrieben. Nur zwei U-Boote des sogenannten Typs XXI waren während des Krieges von den Deutschen eingesetzt worden. Es war das modernste U-Boot, das die Deutschen im Krieg gebaut haben.

Das U-Boot sei am 6. Mai 1945 - zwei Tage vor Kriegsende in Europa - von einem britischen Flieger versenkt worden. "Topmodern und seiner Zeit weit voraus", sagte der Direktor des Museums.

Forscher des Seekriegs-Museums untersuchen und kartografieren Wracks in der Nordsee. Das Zwillings-U-Boot wird gut erhalten in Bremerhaven aufgewahrt. Nazis sollen nach dem Krieg mehrfach mit wertvoller Ladung wie Gold und Gemälden gen Südamerika geflüchtet sein. "Genauso wenig wie, ob das U-Boot Wertgegenstände oder Passagiere an Bord hatte, die nicht zur festen Besatzung von 58 Mann gehörten", erklärte das Museum.

U-Boot in der Nordsee aufgetaucht: In der dänischen Nordsee wurde ein seltenes deutsches U-Boot gefunden, das wohl aus dem zweiten Weltkrieg stammt.

Die U-Boote vom hochentwickelten Typ XXI hätten den U-Boot-Krieg revolutionieren können, wenn genug Boote zu gegebener Zeit fertiggestellt worden wären. Das neu entdeckte Tauchboot hätte nach Museumsangaben ohne Zwischenstopp bis nach Südamerika fahren können!

Ungewöhnlich sei dessen Position: Der Bug habe sich in den Sand eingegraben, das Heck stehe 20 Meter über dem Grund. Pläne, das U-Boot aus 123 Metern Tiefe zu heben, um diese Fragen zu beantworten, gebe es zunächst nicht. Es sei etwa neun Seemeilen abseits der Stelle gefunden worden, die die britischen Kampfflieger damals als Abschussort angegeben hätten. Jahrzehnte später spüren Forscher des Seekriegs-Museums in Jütland das Wrack in der Nordsee auf.

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