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Frühere Haider-Vertraute Schenk könnte zur AfD wechseln

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Archivaufnahme von Martina Schenk damals noch BZ

Die "Bild"-Zeitung hatte berichtet, dass sich Schenk am Dienstag für den Posten der Fraktionsgeschäftsführerin im Deutschen Bundestag bewerben werde und dass Weidel sie dafür angeworben habe".

Schenk, so heißt es in dem Bericht, könnte die Nachfolge des zurückgetretenen Fraktionsgeschäftsführers Hans-Joachim Berg antreten. Er wisse jedoch nicht, wer sich bereits beworben hätte, oder wer das noch vorhabe. Es wäre nicht die erste Personalie aus Österreich, mit der sich Weidel verstärkt.

Offenbar setzt Weidel bewusst auf FPÖ-Zugänge.

Die Steirerin Martina Schenk startete ihre politische Karriere bei der FPÖ und wechselte 2008 zum BZÖ, für das sie im Parlament als Bereichssprecherin für Gleichbehandlung und Frauen tätig war.

Weidel bringt die Haider-Lady damit gegen einen hochrangigen Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums in Stellung, der früher EU-Beamter sowie Ex-Büromitarbeiter von Ex-Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) war und sich am Dienstag in der Fraktionssitzung ebenfalls für die Berg-Nachfolge bewirbt.

Berlin/Wien - Die AfD dementiert Medienberichte, wonach Martina Schenk - ehemalige FPÖ-, BZÖ- und Team Stronach-Politikerin - von der Fraktionschefin der deutschen Rechtspartei, Alice Weidel, für einen Posten angeworben worden sei.

Zunächst galt der Ex-Schäuble-Mann selbst als Weidel-Kandidat, was Weidels Leute aber bestreiten.

Weidels Gegner hingegen fürchten, dass die wegen ihres Führungsstils intern umstrittene Frontfrau die Fraktion gezielt mit ihr hörigen FPÖlern durchsetzt. Auf Facebook teilte sie einen Beitrag, in dem sie als "genauso liebevoll und tödlich wie ein Rottweiler" beschrieben wird.

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