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Russland und Syrien lassen OPCW-Team angeblich nicht nach Duma

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Beide Länder beriefen sich auf den Bericht des Generaldirektors der OPCW, Ahmet Üzümcü, an diesem Montag während einer Dringlichkeitssitzung des Exekutivrats der Organisation in Den Haag.

Großbritannien hat Russland vorgeworfen, die Ermittlungen zum mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien zu blockieren.

Das Expertenteam der OPCW, das den mutmaßlichen Giftgasanschlag untersuchen soll, sei am Samstag in Damaskus eingetroffen, könne aber nicht weiterreisen, heißt es in dem Tweet des britischen Botschafters unter Berufung auf den OPCW-Direktor: "Russland+Syrien haben den Zugang zu Duma noch nicht erlaubt".

Russland wies die Vorwürfe zurück.

Der russische Vizeaußenminister Sergei Rjabkow sagte, dass das Team aufgehalten wurde. Er rief dazu auf, die Verantwortlichen für den Anschlag zur Rechenschaft zu ziehen. Angeblich hätten die OPCW-Experten nämlich wegen der Raketenangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs ihre Untersuchungen bislang nicht aufnehmen können, sagte der Diplomat laut Agentur Interfax. Wenn man jetzt nicht handele, bestehe die Gefahr, dass es weitere Fälle geben werde, sagte Wilson in Den Haag. "Die Folgen der illegalen und rechtswidrigen Handlungen verhindern das". Man habe die Experten nicht hineingelassen, weil sie es nicht geschafft hätten, die Bestätigung durch die UN-Behörde für Schutz und Sicherheit zu erhalten.

Die Luftangriffe erfolgten nur Stunden, bevor die Inspektoren der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) mit ihrer Erkundungsmission vor Ort begannen. Die "Präzision, Transparenz und Unparteilichkeit" der Mission stehe im Vordergrund.

Die OPCW-Sitzung mit Diplomaten aus 41 Ländern ist das erste internationale Treffen nach dem Raketenangriff führender Westmächte auf Ziele in Syrien. Damit habe der weitere Einsatz von Chemiewaffen verhindert werden sollen, sagte der britische Diplomat.

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