weltkunstbulletin.com

Welt

Sorge um Barbara Bush

Share
Bildquelle AP dpa

Die frühere First Lady der USA, Barbara Bush, hat nach einer Serie von Krankenhausaufenthalten beschlossen, "keine weitere medizinische Behandlung in Anspruch zu nehmen". In einer gestern verbreiteten Erklärung hieß es, die 92-Jährige befinde sich nun zuhause "im Kreise ihrer Familie, die sie liebt".

Der früheren First Lady der Vereinigten Staaten Barbara Bush geht es gesundheitlich schlecht. An seiner Seite engagierte sich Barbara Bush in sozialen Projekten, etwa im Kampf gegen Obdachlosigkeit und Aids. Barbara Bush ist die Ehefrau des früheren Präsidenten George Bush und die Mutter von dessen Nach-Nachfolger George W. Bush. Die Bushs sind seit 73 Jahren verheiratet.

Laut amerikanischen Medien sei die älteste ehemalige First Lady der USA im vergangenen Jahr mehrfach im Krankenhaus gewesen, da sie seit zwei Jahren an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD sowie an kongestiver Herzinsuffizienz leide.

Ihren späteren Ehemann lernte sie bereits im Alter von 16 Jahren kennen.

George Bush war ab 1981 Vizepräsident unter Ronald Reagan. Ab 1989 (bis 1993) war er dann selbst Präsident. In einem Krankenhaus für Krebspatienten wusch sie Kranke und kümmerte sich um die Sterbenden. 1948 schrieb sie ein Kinderbuch über ihre Familie aus der Sicht ihres Hundes. "Warum ich die Ratschläge von Frauen schätze, die einen starken Willen haben und ihre Meinung vertreten, ist meine Mom", sagte er. Zunächst meinte Mutter Barbara, es seien genug Bushs im weißen Haus gewesen. Andere Familien müssten eine Chance haben.

Während des Vorwahlkampfes unterstützte die Frau mit den schlohweißen Haaren Jeb trotz ihres hohen Alters sogar mit Auftritten. In einem Interview machte sie deutlich, dass sie Donald Trump für einen ungeeigneten Kandidaten halte.

Laut einem Buch des Autoren und Historikers Mark Updegrove haben weder George H.W. Bush noch Bush Junior eine gute Meinung von Trump.

Share