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USA: Proteste nach Festnahme von Schwarzen in Starbucks-Cafe

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Starbucks Präsident und CEO Kevin Johnson

New York. Nachdem am vergangenen Donnerstag in einer Starbucks-Filiale in Philadelphia zwei afroamerikanische Männer festgenommen und kurze Zeit später wieder freigelassen wurden, wurden Vorwürfe laut, die Anzeige sei nur wegen der Hautfarbe der Männer erfolgt. Als sich die Männer daraufhin weigerten, das Café zu verlassen, riefen die Angestellten die Polizei, berichtete NPR.

Die Männer argumentierten, dass sie sich für einen Termin mit einer Drittperson in diesem Starbucks verabredet hatten.

Seine Intervention nützt aber nichts mehr, die beiden Schwarzen werden abgeführt und bleiben neun Stunden in Gewahrsam. Sie müssen sich die Fingerabdrücke abnehmen lassen, werden fotografiert und befragt. Sie warteten auf einen Freund. Die Filialen seien Treffpunkte, wo Menschen auch nur hinkämen, um das Gratisinternet zu nutzen oder sich mit Freunden zu treffen. Nachdem das Video des Vorfalls viral ging, rufen Twitterer nun zum Boykott der Café-Kette auf. Der 60-Jährige sei "untröstlich", dass Philadelphia für einen Vorfall, der "als Beispiel dafür, wie Rassendiskriminierung im Jahr 2018 aussieht" diene. Der Grund: Sie wollten nichts bestellen, bevor sie zu dritt wären. Polizeichef Richard Ross verteidigte die Vorgehensweise seiner Beamten, diese hätten nur ihr Pflicht getan. Plötzlich kam die Polizei und verhaftete die beiden. Deshalb seien sie verhaftet worden und mittlerweile wieder auf freiem Fuss. Dessen Präsiden Kevin Johnson (57) entschuldigte sich für den Vorfall. In einer ausführlichen Stellungnahme bezeichnete er den Vorfall als "entmutigend" und die Verhaftung als "verwerflich". Es sei falsch gewesen, die Polizei einzuschalten, erklärte Johnson. Er kündigte eine Überprüfung der Geschäftspraktiken an.

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