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Chinas Wirtschaft zieht an - Handelsstreit trübt Stimmung kaum

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Tiefwasserhafen in Shanghai

Den Anfang macht eine Getreidesorte.

In den ersten drei Monaten legte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt demnach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent zu.

Im Handelsstreit mit Amerika hat China vorübergehende Straf-Zölle auf amerikanisches Getreide verhängt, zugleich aber Gesprächsbereitschaft signalisiert. Eine Prüfung habe ergeben, dass Chinas Agrarindustrie durch die zu Dumping-Preisen ins Land kommenden US-Einfuhren substanziell geschädigt werde.

China hat angekündigt, seine Strafzölle auf Landwirtschaftserzeugnisse aus den USA auszuweiten.

Die Strafzölle seien eine vorläufige Maßnahme, erklärte das Ministerium. US-Firmen wurden aufgefordert, eine Kaution auf ihre Importe zu hinterlegen, bis eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Die Strafen sind deutlich höher als von Experten erwartet.

Da die Wirtschaft des Landes weniger abhängig von Exporten ist als in der Vergangenheit, sei die "Anfälligkeit für einen Handelsschock zurückgegangen", stellt auch die US-Ratingagentur Moody?s fest. Während die USA mit vor allem auf Technologieprodukte auf China zielen, nimmt Peking mit seinen Zöllen auch US-Landwirte ins Visier - Trumps Kernwählerschaft.

US-Präsident Donald Trump hatte Ende März Sonderzölle für zahlreiche Produkte aus China auf den Weg gebracht und dies mit unfairen Handelspraktiken Pekings begründet. China wirft den USA vor, in den vergangenen Jahren Hirse zu Dumpingpreisen geliefert zu haben. Die Reibungen im Handel mit den USA könnten "die gute Dynamik und gesunde Entwicklung in China nicht dämpfen".

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