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Edeka zwingt Nestlé in die Knie

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Edeka Nestle Lebensmittelhändler

Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt, hätten sich die Unterhändler der Beteiligten auf einen Kompromiss geeinigt.

Nach monatelangem Streit zwischen Edeka und Nestlé um Rabatte und Konditionen zeichnet sich offenbar ein Durchbruch in den Verhandlungen ab.

Unterschrieben sei diese Vereinbarung zwar noch nicht, hieß es.

Wegen schlechter Einkaufskonditionen haben sich eine Reihe wichtiger Detailhändler Europas zusammen gegen den Nahrungsmittelriesen Nestlé gewehrt. Nestlé sei in zentralen Punkten zu Konzessionen an die Einzelhändler bereit gewesen, berichtete das Blatt.

Deutschlands größter Lebensmittelhändler hatte sich mit europäischen Partnern wie Intermarché, Coop Schweiz oder Colruyt verbündet, um Nestlé zu Zugeständnissen bei Preisen und Konditionen zu zwingen und so seine Kosten im Einkauf zu senken. Die Einkaufsallianz hattebestimmte Produkte des weltgrößten Nahrungsmittelkonzerns boykottiert.

Beide Seiten wollten sich am Dienstag nicht zum Stand der Verhandlungen äußern. Zu den bekanntesten Marken des Unternehmens gehören Nescafé, Maggi, Thomy, Wagner Pizza und Vittel.

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