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Medizin

Aspirin kann das Hautkrebsrisiko verdoppeln, aber nur bei Männern

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Ein Paar im Bett

Aspirin wird von vielen Menschen beispielsweise zu Behandlung von Kopfschmerzen eingesetzt.

Die regelmäßige Einnahme von Aspirin kann bei Männern das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Allerdings sollte mit der Verwendung von Aspirin vorsichtig umgegangen werden, gerade wenn Sie ein Mann sind.

Männer aufgepasst: Eine neue Studie hat ergeben, dass sich das Hautkrebsrisiko verdoppelt, wenn ihr ein bestimmtes Schmerzmittel einnehmt. Wer täglich Aspirin einnimmt, erhöht sein Hautkrebsrisiko einer aktuellen Studie zufolge um das Doppelte.

Ihnen wurde mindestens ein Jahr lang täglich Aspirin verabreicht.

Wie das Fachportal "Science Daily" berichtet, untersuchten Wissenschaftler der Northwestern University in Illinois für die Studie rund 200.000 Menschen zwischen 18 und 89 Jahren, die bisher keine Anzeichen von Hautkrebs aufwiesen. Das bekannte Schmerzmittel soll auch das Risiko von Krebs an Brust, Darm, Prostata und Magen verringern, erklären die Experten.

Aspirin wird häufig empfohlen, um einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall vorzubeugen. Bei den Teilnehmern über 65 Jahren war es fast die Hälfte. Sie wurde dann für die darauffolgenden fünf Jahre unter Beobachtung gestellt. Im Detail sei das Risiko um das 1,83-Fache höher als bei den restlichen Studienteilnehmern gewesen. Dies sollte allerdings nicht dazu führen, dass Männer ihre Aspirin-Therapie absetzen, wenn sie ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt haben.

Warum sind Männer anfälliger für Hautkrebs?

Co-Studienautorin Beatrice Nardone erklärte diese Tatsache damit, dass der männliche Körper weniger Antioxidantien - Superoxid-Dismutase und Katalase - produziere. Niedrigere Konzentrationen der schützenden Enzymen deuten darauf hin, dass ein höheres Niveau der resultierenden oxidativen Zellschädigung bei Männern zur Entstehung von Melanomen beitragen könnte, fügt Dr. Nardone hinzu.

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