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ESC 2018: So funktioniert die Punktevergabe beim Song Contest

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Sängerin Netta konnte mit ihrem Beitrag für Israel beim ersten Halbfinale überzeugen

Bei immerhin drei Ländern lagen die Zocker jedoch daneben: Weder Griechenland, noch die Schweiz, noch Armenien stiegen ins Finale auf. Um den Sieg kämpfen wird zum zweiten Mal der Norweger Alexander Rybak, der bereits 2009 den Wettbewerb gewonnen hatte: Sein fetziger Ohrwurm "That's How You Write A Song" kam in der Lissaboner Altice Arena ebenso gut an wie bei den Fans an den Bildschirmen. Das ESC-verrückte "Down Under" darf seit 2015 an dem Wettbewerb teilnehmen. Große Überraschungen gab es nicht - aber dafür eine Riesenshow mit Feuerwerk, Lichteffekten und feiernden Fans. Insgesamt hatten 18 Länder um die letzten zehn Finalplätze gekämpft. Am Ende konnte sich der Österreicher Cesar Sampson mit seiner Soulstimme und dem Song "Nobody but you" gegen die Konkurrenz durchsetzen; für ihn ist der ESC kein Neuland, er war bereits zwei Mal für Bulgarien als Backgroundsänger dabei.

Sie dürfen - wie auch die Zuschauer in Deutschland - zweimal abstimmen: im ESC-Finale am Sonnabend, 12. Mai, und zuvor im zweiten Halbfinale am Donnerstag, 10. Mai. Wie erwartet schaffte es auch die Israelin Netta, eine der Favoritinnen, mit ihrem Song "Toy" ins Finale. Jetzt wissen wir, wie sein Auftritt mit dem Song "You Let Me Walk Alone" auf der ESC-Bühne aussehen wird. 26 Beiträge werden nun am Samstag zum Wettbewerbsfinale antreten - je zehn aus den beiden Halbfinalen, dazu die gesetzten "Big Five" Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Spanien und Italien sowie der Vorjahressieger Portugal. Portugiesischen Medien sagte der 28-jährige Sänger, er sei so nervös, dass er seit Tagen kaum geschlafen habe.

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