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Fix, offiziell: Tuchel wird Trainer in Paris

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Thomas Tuchel

Wie PSG in einer Pressemitteilung bekanntgibt, unterschreibt der 44-Jährige einen Zweijahresvertrag.

"Ich freue mich darauf, mit all diesen großartigen Spielern zusammenzuarbeiten, die alle zu den besten auf der Welt gehören", wird Tuchel auf der Intnetseite des französischen Meisters zitiert. Er komme mit "viel Freude, Stolz und Ehrgeiz" zu "diesem grossen Klub des Weltfussballs", sagte Tuchel in einer Mitteilung von Paris Saint-Germain.

Das mit einem Jahresbudget von über 500 Millionen Euro ausgerüstete Paris Saint-Germain zählt in seinen Reihen unter anderen hochkarätige Spieler wie Neymar, Thiago Silva, Dani Alves, Edinson Cavani, Angel Di Maria, Marco Verratti, Kylian Mbappé und Julian Draxler. "Es gibt ein außerordentliches Potenzial in Paris".

Tuchel erhält beim ambitionierten Starverein einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2020.

Tuchel, der als Taktiker und Analytiker gilt, tritt die Nachfolge des Spaniers Unai Emery an.

Emery holte im Vorjahr und in dieser Saison den Pokal mit PSG.

Die Hauptstadt-Zeitung "Le Parisien" schrieb jüngst, Tuchel wolle auf der Suche nach Verstärkungen vor allem in der ihm gut bekannten Bundesliga "angeln".

Auch der FC Arsenal, der FC Chelsea und Real Madrid galten als mögliche neue Arbeitgeber Tuchels. Neymar musste nach einem Mittelfußbruch im Februar pausiert, wurde am Montag aber in das 23-köpfige WM-Aufgebot Brasiliens berufen - im Gegensatz übrigens zu Abwehrspieler Rafinha vom FC Bayern, der nicht nominiert wurde.

Der Ex-BVB-Coach soll sein bewährtes Trainerteam mit nach Frankreich bringen. Und das soll jetzt Tuchel richten! Demnach folgen ihm wohl Assistent Arno Michels, Athletiktrainer Rainer Schrey und Videoanalyst Benjamin Weber.

Tuchel war in Dortmund nach dem Pokalsieg vor einem Jahr beurlaubt worden.

Der Trainer sah einen direkten Zusammenhang: "Davon würde ich ausgehen", sagte Tuchel beim Prozess gegen den Attentäter Sergej W. vor dem Landgericht Dortmund, auf die Frage des Oberstaatsanwaltes, ob er ohne das Attentat am 11. April über den Sommer hinaus BVB-Trainer geblieben wäre.

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