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Hoffenheim schnappt sich Kölns Bittencourt

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Leonardo Bittencourt Köln 14042018

Hoffenheim. Seit Montag ist es amtlich: Leonardo Bittencourt bleibt nicht beim Bundesligaabsteiger 1. FC Köln. Der Offensivspieler war im Sommer 2015 für die vergleichsweise geringe Ablöse von 2,5 Millionen Euro von Hannover 96 ans Geißbockheim gekommen. Aber es ist nachvollziehbar, dass er die Chance, in Hoffenheim seine Karriere auf höchstem Niveau fortzusetzen und in der Champions League zu spielen, nutzen will. Über die Ablösesumme machte die TSG keine Angaben.

Kölns Sportchef darf sich auf eine Einnahme von knapp acht Millionen Euro freuen, die sich der Profi für den Abstiegsfall in den Vertrag hatte schreiben lassen. Für den bestritt er 76 Pflichtspiele.

Leonardo Bittencourt (24) im Duell mit dem Mainzer Levin Öztunali. FC Köln nach Hoffenheim. Ich danke allen hier für alles.

"Leonardo Bittencourt ist ein technisch starker und beweglicher Spieler, der über einen sehr guten Antritt verfügt und im Eins gegen Eins extrem schwer zu verteidigen ist", sagte 1899-Sportdirektor Alexander Rosen zur Neuverpflichtung. "Die Zeit in Köln mit diesen Jungs wird immer unvergessen bleiben und schon durch meine hier in Köln geborene kleine Tochter Luana werde ich Köln, egal wo ich auch bin, verbunden bleiben", legte Leonardo Bittencourt nochmals ein Bekenntnis zum FC und zur Stadt ab, in der er auch ein Haus besitzt. Bittencourt werde dem Spiel der Hoffenheimer "gerade gegen tiefstehende Gegner sehr guttun". Er hat in der Bundesliga bereits nachgewiesen, dass er ein überdurchschnittlicher Spieler sein kann.

Neben ihm wird es aber auch noch weitere Abgänge geben.

Sehr viel spricht dafür, dass Yuya Osako, der Däne Frederik Sörensen, der wie der Peruaner Claudio Pizarro nicht in den WM-Kader seines Landes berufen wurde, und auch Dominique Heintz die Kölner noch verlassen werden.

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