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AfD antwortet auf Strategiepapier der CSU

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder

Er reagierte damit auf ein Strategiepapier von CSU-Generalsekretär Blume, in dem die AfD als Feind Bayerns bezeichnet wird. Außerdem ist von braunem Schmutz die Rede, der in Bayern nichts verloren habe. Die CSU sei "im Antifa-Jargon angelangt" und werde dafür bei der Landtagswahl die Quittung erhalten. Man dulde "keinerlei Grenzüberschreitungen mehr", so eine weitere Formulierung in dem Papier. "Zum Bayern-Gen gehört, dass wir die bürgerliche Mehrheit in unserem Lande wieder hinter einer politischen Kraft vereinigen", heißt es. Nur in Bayern gebe es so viele Menschen, die Leistungsfreude, Wertebindung, Sicherheit und Ordnung und eine christliche kulturelle Prägung des Landes wünschten.

Die Vizechefin der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, erklärte mit Blick auf die CSU-Attacken, die Landtagswahl werde zeigen, dass diese Form des Umgangs miteinander falsch sei.

Nun antwortet darauf die Spitze der attackierten Partei.

"Die Grünen träumen unverdrossen von Multi-Kulti, Wertegleichgültigkeit und Ökofundamentalismus".

In dem Strategiepapier wirft Blume den Rechtspopulisten Nähe zu Nazis vor: Die AfD versuche "Radikalismus einen bürgerlichen Anstrich zu geben - und ist doch nichts anderes als eine Alternative zur NPD". Er warnte in dem Zusammenhang vor einer Zersplitterung der Parteienlandschaft wie in anderen Bundesländern: "Wir wollen Stabilität, und Stabilität heißt eben gerade: keine AfD", sagte er. "Und wir werden uns hart mit den destruktiven Kräften in diesem Land auseinandersetzen, die nicht am Gelingen, sondern an Parolen, am Empören oder am Verhindern interessiert sind".

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte am Samstag vor der Klausurtagung, die AfD schwäche das demokratische System.

Die CSU will bei der Wahl am 14. Oktober ihre absolute Mehrheit verteidigen. Möglicherweise sechs Parteien im Maximilianeum - dann wird es echt schwer bis unmöglich.

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