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DAX: 13.000-Punkte-Marke zurückerobert

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Der Leitindex schloss am Montag 0,18 Prozent niedriger bei 12.977 Punkten.

Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen trat am Dienstag bei 26.644,52 Punkten auf der Stelle, während der Technologiewerte-Index TecDax ein Plus von 0,12 Prozent auf 2776,57 Punkte schaffte. Allerdings stabilisierte sich die Gemeinschaftswährung mittlerweile und legte sogar wieder etwas zu - am Freitag zuletzt bis auf 1,1943 Dollar. Der technologielastige TecDax gab um 0,23 Prozent auf 2773,24 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank leicht um 0,07 Prozent auf 3567,15 Punkte. Belastungen wie die Spannungen zwischen Israel und dem Iran, die politischen Unsicherheiten in Italien, der weiterhin drohende Handelskrieg vor allem zwischen den USA und China sowie die Angst vor steigenden Zinsen blendeten die Anleger aus. Der Dollar kostete damit 0,8418 Euro. Den US-Ausstieg aus dem Atom-Deal sehen viele Händler derweil eingepreist.

Einige Aktien am deutschen Markt werden an Himmelfahrt mit Dividendenabschlag gehandelt und erscheinen daher nur optisch schwächer. US-Präsident Donald Trump zeigte zudem vor einem geplanten Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un Zuversicht.

Größter Verlierer im Dax war Merck KGaA mit einem Kursminus von 6,14 Prozent. Die Analysten halten es für möglich, dass der Aktienkurs im besten Fall auf 163 Euro steigen und sich damit fast verdoppeln könnte. Dies wäre eine Verdoppelung. Talanx-Titel verloren 1,6 Prozent. Für die abgelaufene Woche bedeutete das aber immer noch ein Plus von rund 1,4 Prozent. Im Wochenvergleich hat der Leitindex damit um gut 2,3 Prozent zugelegt. Der Ausblick des Herstellers von 3D-Druckern stimme zuversichtlich angesichts der Erwartung neuer Großaufträge, schrieb Analyst Gerhard Orgonas von der Berenberg Bank in einer Studie.

Ganz vorne im SDax kam den Anteilen der HHLA mit einem Plus von fast 5 Prozent eine Kaufempfehlung der Commerzbank zugute. Ein starker Euro belastete den Autozulieferer ElringKlinger im ersten Quartal, der Kurs verlor am Ende des Index 5,13 Prozent. Analyst Adrian Pehl zufolge dürfte der Hamburger Hafenbetreiber einen starken Jahresauftakt verzeichnet haben.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,39 Prozent am Vortag auf 0,38 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,05 Prozent auf 140,02 Punkte.

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