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Farid Bang beleidigt Alice Weidel in neuem Rap-Song

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Rapper Farid Bang attackiert AfD-Chefin Alice Weidel

Im Zuge der Echo-Diskussion meldete sich auch die AfD-Politikerin Alice Weidel zu Wort. Das will die AfD-Politikerin allerdings nicht auf sich sitzen lassen. Die Fraktionsvorsitzende ihrer Partei im Bundestag bezeichnete den Rapper Farid Bang als "asozialen Marokkaner, der unsere Werte verachtet und nicht in unser Land gehört".

Am Montagabend veröffentlichte der 31-Jährige bei Instagram einen rund 20 Sekunden langen Ausschnitt seines alten Songs "Killa", den er " nochmal komplett überarbeitet" hat, wie er schreibt. Weidel prüfe nun, ob und wie man dagegen vorgehen werde, sagte ihr Pressereferent Daniel Tapp am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Es gab bereits ein Vorspiel: Als Bang und sein Rap-Partner Kollegah im April mit dem Echo ausgezeichnet wurden, hatte Weidel ihn zitiert und getwittert, Bang sei "nichts weiter als ein asozialer Marokkaner" - eine Anspielung auf dessen Song "Asozialer Marokkaner". Der in Spanien geborene Musiker hat marokkanische Wurzeln und lebt seit seiner Kindheit in Deutschland. Ende April gab die Bertelsmann Music Group bekannt, sich von den beiden Rappern getrennt zu haben. Weidel reagierte zunächst nicht auf den verbalen Angriff. Man wolle jedoch keinesfalls, dass dieser Musikpreis als Plattform für Antisemitismus, Frauenverachtung, Homophobie oder Gewaltverharmlosung wahrgenommen wird, so der Verband.

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