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Innogy kämpft mit Gewinnrückgang

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Aus für RWE-Tochter Eon soll Innogy friedlich zerschlagen

Innogy kämpft mit Kundenschwund. Vor der Zerschlagung des Konzerns sinkt der Gewinn - und tausende Kunden rennen davon.

Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal einen Gewinnrückgang verzeichnet. Das bereinigte Nettoergebnis sank mit 11 Prozent auf 610 Millionen Euro noch deutlicher, weil auch das Finanzergebnis schwächer ausfiel als vor Jahresfrist. Der Versorger rechnet im Bereich Elektromobilität für das Gesamtjahr mit einem Verlust von 50 Millionen Euro. Euro. Innogy, die in Österreich maßgeblich an der Kärntner Kelag beteiligt ist, bestätigte dennoch die Jahresprognose. Vorstand und Aufsichtsrat hatten in der vergangenen Woche keine Empfehlung für die Offerte abgegeben. Sie sorgen sich insbesondere um die Mitarbeiter, da E.ON im Zuge der Verschmelzung rund 5.000 der über 70.000 Stellen streichen will. Innogy hat am Freitag für seine Beschäftigten eine umfassende Stellengarantie ausgehandelt, die betriebsbedingte Kündigungen praktisch ausschließt.

5000 Jobs auf dem SpielZwei Energieriesen teilen - zu welchem Preis?

Während das Geschäft mit erneuerbarer Energie und den Netzen sich positiv entwickelt habe, musste die RWE-Tochter im Vertrieb erneut Einbußen hinnehmen. Im deutschen Vertriebsgeschäft schrumpfte der operative Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 268 auf 211 Mio.

Rund 80.000 Strom- und Gaskunden kehrten Innogy den Rücken.

Das Vertriebsgeschäft ist in Deutschland stark umkämpft. Euro steigern. Dies sei unter anderem auf die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen zurückzuführen und neue Kunden mit einem höheren Verbrauch.

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