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DFB-Sportgericht weist Aue-Einspruch zurück

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Imago Bregerie Aue

Aue hatte den Einspruch mit "drei eklatanten Fehlentscheidungen durch das Schiedsrichterteam unter der Leitung von Sören Storks" begründet und zumindest den Verdacht einer Spielmanipulation angedeutet.

Erzgebirge Aue muss in die Relegation. Grund dafür ist der Verlauf des Zweitligaspiels von Erzgebirge Aue am vergangenen Sonntag bei Darmstadt 98 (0:1).

Hans E. Lorenz, der als Vorsitzender des DFB-Sportgerichts das Einzelrichterurteil fällte, sagt dazu: "Die Entscheidungen des Schiedsrichters sind als unanfechtbare Tatsachenentscheidungen zu werten". Als Drittletzter muss Aue nun in der Relegation gegen den Drittliga-Dritten Karlsruhe SC am 18. und 22. Mai (jeweils um 18.15 Uhr/ZDF und im Liveticker bei t-online.de) um den Klassenerhalt zittern. "Zudem ist der Verdacht einer vorsätzlichen Spielmanipulation aus der Luft gegriffen und nicht ansatzweise nachgewiesen". Laut DFB habe der unabhängige Dienstleister Sportradar aber auf Anfrage mitgeteilt, dass nach Analyse des nationalen und internationalen Marktes keine Auffälligkeiten bei Wetten auf die Zweitligapartie festgestellt werden konnten.

Außerdem verweigerte der Unparteiische den Gästen wohl einen klaren Handelfmeter sowie einen Foulelfmeter.

Aktuell laufen noch Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses gegen Aues Vereinspräsidenten Helge Leonhardt "wegen verschiedener Äußerungen". Dieser wurde vom DFB aber jetzt abgeschmettert. Aber Fehler könnten passieren und seien menschlich.

Das parteilose Auer Stadtratsmitglied Tobias Andrä hatte am Montag eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Betruges bei der Darmstädter Staatsanwaltschaft gestellt. Zudem hatte er vom DFB disziplinarische Maßnahmen gegen Storks gefordert.

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