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Gipfel in Wien: Arnold Schwarzenegger auf Weltrettungsmission

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Wie die Kleine Zeitung nun berichtete, nahm der ehemalige Gouverneur von Kalifornien bei seiner launigen Ansprache am Montagabend auch Bezug auf die Operation und erzählte, dass ihm die Ärzte geraten hätten, seine Organe zu spenden, sollte er den Eingriff nicht überleben. Er nutzte die Gelegenheit auch, um sich gebührend beim Initiator der "R20" zu bedanken: "Vielen Dank, Arnold Schwarzenegger, dass du ein Vorreiter für den Klimaschutz bist und den "Austrian World Summit" in Wien initiiert hast!" "Und die Eier bekommt der Kongress, denn die fehlen ihm", so der gebürtige Steirer scherzhaft.

"Das sind mehr Tote als durch Aids, als durch Tuberkulose", sagte der 70-Jährige, "mehr als durch Kriege getötet werden" - über diese täglichen Tragödien müsse man sprechen.

Was die Energiewende betrifft, so rief Schwarzenegger zu mehr Optimismus und Aktivität auf.

Der erste Mann am Podium war jedoch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der aber von Aktivisten der NGO "System Change, not Climate Change" verdrängt wurde.

Kurz tritt dann doch noch ans Mikrofon: "Das Statement zeigt, dass Klimaschutz ein Thema ist, das emotionalisiert und bewegt", erklärt der Kanzler.

Mit dem Protest, so betont die Aktivistin, wolle man nicht gegen jene vorgehen, die ernsthaft etwas gegen die drohende Klimakatastrophe tun, sondern gegen jene, "die vom Klimaschutz reden, aber das Gegenteil machen". Es gehe nicht um Wachstum oder Nachhaltigkeit, sondern um "nachhaltiges Wachstum". Der CO2-Ausstoß steige anstatt zu sinken.

Prominent vertreten war die Konferenz unter anderen durch UN-Generalsekretär Antonio Guterres, der norwegischen Premierministerin Erna Solberg und EU-Kommissions-Vizepräsident Maros Sefcovic.

Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) sprach sich auf dem Gipfel für einen CO2-Mindestpreis auf europäischer Ebene aus. Der Pariser Klimavertrag sei zwar historisch, "ob er reicht, ist aber nicht sicher", stellte Van der Bellen fest. Der Umstieg von fossilen auf CO2-neutrale Energien sei leicht gesagt, "aber nicht weniger als eine neue industrielle Revolution", eine Revolution die man schaffen müsse und schaffen werde. Dieser Mindestpreis sollte einerseits neben dem Emissionshandel eingeführt werden und zugleich so hoch sein, dass die gewünschten Lenkungseffekte eintreffen, betonte die Politikerin. Mit den lukrierten Geldern soll in den Klimaschutz investiert werden.

Unterstützung bekam Köstinger von der französischen Staatssekretärin Brune Poirson.

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