weltkunstbulletin.com

Sport

Holstein Kiel darf bei Aufstieg in eigenem Stadion spielen

Share
Spielt Kiel in Hannover? Kind würde einwilligen- Bildquelle FIROFIROSID

Das eigene Holstein-Stadion in Kiel ist zu klein, es hat nur 11.000 Plätze, gefordert sind 15.000.

Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) lobte die Möglichkeit, im Holstein-Stadion Bundesligapartien austragen zu dürfen.

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel darf im Falle eines Aufstieges in die 1. Bundesliga doch in seinem eigenen Stadion spielen. "Wir sind sehr froh, dass die DFL einlenkt und wir im Falle eines Falles zu Hause spielen können", sagte Sportchef Ralf Becker dem SID. Wir können unheimlich viel gewinnen.

Holstein habe umfangreiche Zusagen gegenüber der DFL gemacht, hieß es zur Begründung für den Sinneswandel beim Ligaverband.

Holstein Kiel, das erst im Vorjahr in die 2. Liga aufgestiegen war, spielt am Donnerstag (20.30 Uhr/Eurosport Player) das Hinspiel in der Relegation gegen Wolfsburg, den Tabellen-16. der Bundesliga. Die Pläne sehen ein Erreichen der erforderlichen Kapazität von 15.000 Zuschauerplätzen im Holstein-Stadion durch eine Zusatztribüne im Bereich der Gegengerade bereits Ende Oktober 2018 vor.

Der Lizenzierungs-Ausschuss der Deutschen Fußball Liga erteilte dem Tabellen-Dritten der abgelaufenen Zweitliga-Saison eine Ausnahmegenehmigung auf Widerruf. 2019 soll dann schließlich die Osttribüne fertiggestellt sein, was zugleich mit einer Erhöhung des Fassungsvermögens auf 18.400 Plätze einhergehen würde. Dennoch hatte der Verein eine Ausnahmegenehmigung beantragt, die von der DFL zunächst abgelehnt worden war.

Nun suchen die Kieler nach einen Stadion in Norddeutschland, um ihre Heimspiele auszutragen, sollte es es mit der Bundesliga klappen. Auf der Facebook-Seite der Kieler war anschließend von einer "Hammermeldung" die Rede.

Share