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Zuckerberg kommt zu aufgeweichtem EU-Verhör

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Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat einem Treffen mit dem europäischen Parlament zugestimmt. Das teilte Parlamentspräsident Antonio Tajani am Mittwoch mit.

Beim Facebook-Skandal geht es um das Abschöpfen der Daten von rund 87 Millionen Facebook-Nutzern durch die britische Datenanalysefirma Cambridge Analytica, die dann unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump genutzt worden sein sollen. Viele Beobachter hatten auf eine öffentliche Anhörung wie kürzlich vor dem US-Kongress gehofft.

Zuckerberg trifft die Vorsitzenden der Fraktionen hinter verschlossenen Türen. Das EU-Parlament wollte sich damit aber nicht zufriedengeben. "Unsere Bürger verdienen eine volle und detaillierte Erklärung", sagte Tajani weiter.

Das Europaparlament hatte wochenlang versucht, Zuckerberg zu einer Aussage zu bewegen. Es sei in Schritt in die richtige Richtung, um "Vertrauen wiederherzustellen". Die Abgeordneten stellten aber auch zahlreiche Fragen zur politischen Ausrichtung der Plattform oder ihren Umgang mit Falschmeldungen und Hassrede.

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