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Preußenstiftung gibt Grabbeigaben an Alaska zurück

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Objekte aus dem Ethnologischen Museum Berlin werden während einer Veranstaltung präsentiert. Die früheren unrechtmäßig entnommenen Grabbeigaben stammen aus Chenega Island an der Südküste Alaskas und werden nach einem Beschluss des Stiftungsrates

Jacobsen bereiste im Auftrag des damaligen Königlichen Museums für Völkerkunde die amerikanische Nordwestküste und Alaska. Bei den Objekten handelt es sich um Grabbeigaben aus dem Südwesten Alaskas. Alles deute darauf hin, dass die Objekte in den 1880er Jahren "ohne Zustimmung der Native People "aus den Gräbern entnommen und damit zu Unrecht nach Deutschland gelangt sind".

Das Ethnologische Museum Berlin hat neun Ausstellungsstücke an den in Alaska beheimateten Chugach-Volksstamm zurückgegeben. Die restituierten Objekte sollen künftig dem Wissensaustausch zwischen den Generationen der Chugach dienen.

In der Chugach-Region lebten seit mehreren tausend Jahren Menschen, die sich als Sugpiaq oder Alutiiq bezeichnen und früher auch Pazifik-Eskimos genannt wurden.

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