weltkunstbulletin.com

Welt

Randale beim G20-Gipfel: Polizei veröffentlicht neue Bilder

Share
G20-Fahndung Polizei veröffentlicht neue

Tausende Gipfelgegner griffen Polizisten an, setzten Autos in Brand und plünderten Geschäfte.

Die Hamburger Polizei hatte zunächst eine deutschlandweite öffentliche Fahndung nach mehr als 100 unbekannten Personen eingeleitet, die sich an den Ausschreitungen beteiligt haben sollen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz informierten sie am Mittwoch außerdem über den Stand der Ermittlungen. 35 der 107 gesuchten Verdächtigen - knapp 33 Prozent - seien identifiziert worden. Bei normalen Fahndungen dieser Art liege die Erfolgsquote bei lediglich fünf bis zehn Prozent. Das gelang den militanten Linksextremen auch teilweise. Polizeisprecher Timo Zill bat die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung der Gesuchten.

Nach den schweren Krawallen beim G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg haben die Behörden zum zweiten Mal Fahndungsfotos von insgesamt 101 mutmaßlichen Randalierern und Straftätern veröffentlicht. 40 Täter wurden wegen verschiedener Delikte, unter anderem Plünderung, Landfriedensbruch, Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

Zudem wird vor allem aus dem linken Spektrum kritisiert, dass die Aufklärung von mutmaßlicher Polizeigewalt deutlich weniger intensiv vorangetrieben wird. Zahlreiche Kritiker sahen in der Aktion eine unverhältnismäßige Verletzung der Grundrechte. "Landeskriminalamt und Bundeskriminalamt überbieten sich in einem Lächerlichkeits-Wettbewerb", sagte Ulla Jelpke, Innenexpertin der Linkspartei.

Share