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Rudy Giuliani findet, Trump sei ausreichend "gefoltert" worden

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Rudy Giuliani fordert Ende der Russland Ermittlungen gegen Donald Trump

Das Team des US-Sonderermittlers räumte zudem nach Angaben des Anwalts von US-Präsident Donald Trump ein, gegen Trump während dessen Amtszeit keine Anklage erheben zu können. Nach zwölf Monaten habe Mueller "alle Fakten, um eine Entscheidung zu treffen", sagte Rudy Giuliani in einer TV-Sendung von Fox News.

Der Sender berichtete, dass Muellers Arbeitsgruppe zuvor erwogen habe, die Richtlinien des Justizministeriums infrage zu stellen, welche die Immunität des Präsidenten regeln. Mueller könne lediglich einen Bericht schreiben. "Sie können keine Anklage erheben - wenigstens haben sie das uns gegenüber nach einigem Streit eingeräumt".

Ein Sprecher von Muellers Ermittlerteam wollte sich auf Anfrage nicht zu Giulianis Angaben äussern. Allerdings könnte ein Bericht, wie Giuliani ihn angesprochen hat, mit entsprechenden Beweisen als Grundlage für ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten im Kongress dienen.

Mueller untersucht seit einem Jahr mutmaßliche Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam 2016, die Trump wiederholt verneint hat. Wofür das Geld bestimmt war, geht aus der von Trump turnusgemäß bei der regierungseigenen Ethik-Aufsicht eingereichten Offenlegung nicht hervor. Muellers Ermittlungen richteten sich zuletzt verstärkt auf den Präsidenten selbst. Hier bekamen die Spekulationen am Mittwoch neue Nahrung, weil Trump zum ersten Mal persönlich die Erstattung von mehr als 100.000 Dollar an seinen früheren Anwalt Michael Cohen einräumte.

Cohen hatte wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl 2016 130.000 Dollar an die Pornodarstellerin gezahlt, damit sie nicht öffentlich über ein angebliches sexuelles Abenteuer mit Trump spricht. Giuliani sagte, es sei nun genug - Trump sei ausreichend "gefoltert" worden.

Donnerstag, 17. Mai 2018, 01.49 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat sich erneut abfällig über Migranten geäußert und einige von ihnen als "Tiere" bezeichnet. "Man kann gar nicht glauben, wie schlimm diese Menschen sind, das sind keine Menschen, das sind Tiere, und wir bringen sie wieder außer Landes". "Sie sind Menschen", erklärte der Abgeordnete Jared Polis.

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