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Tornado richtet schwere Schäden im Raum Viersen an

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Wirbelsturm am Niederrhein

Naturschauspiel mit gefährlichen Folgen: Ein Tornado hat am Abend im Raum Viersen am Niederrhein gewütet und mindestens zwei Menschen verletzt, einen davon schwer. Es gibt mindestens einen Schwerverletzten. Nach ersten Erkenntnissen seien in einem Ortsteil zahlreiche Häuserdächer abgedeckt und Bäume umgeknickt worden, teilte die Stadt Viersen mit.

Von einer "Schneise der Verwüstung" spricht der Kreis: "In Viersen-Boisheim sind Häuser so stark beschädigt, dass sie vorübergehend unbewohnbar sind".

Die A61 von der niederländischen Grenze Richtung Mönchengladbach wurde gesperrt. Die "Rheinische Post" hatte zunächst von der Windhose berichtet. Nach Angaben der Polizei meldeten Anwohner gegen 17:50 Uhr den Tornado, der über Schwalmtal-Boisheim, Nettetal-Schaag, Schwalmtal-Dilkrath und teilweise Niederkrüchten hinwegzog. Ein 23-jähriger Mann verletzte sich schwer, als er während des Sturms aus seinem Auto ausstieg und von herabfallenden Ästen getroffen wurde.

Ein Sprecher des Kreises berichtete von einem schwer verletzten Autofahrer in dem Ort Nettetal-Schaag und einem Feuerwehrmann, der in Nettetal einen Stromschlag erlitten habe. Ob es um dieselben Menschen geht, war zunächst noch unklar. In den zehn Minuten wurden etliche Bäume entwurzelt und etliche Straßen mussten gesperrt werden.

Bernhard Hussing vom Deutschen Wetterdienst erklärt "RP Online" ein anderes Video, das den Tornado zeigt: "In dieser Aufnahme hat gerade der Rüssel den Boden erreicht, so dass viel Staub aufgewirbelt wird".

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